European Policy Statement

ERASMUS+ Erklärung zur Hochschulpolitik: European Policy Statement (EPS)

Die Hochschule Wismar, University of Applied Sciences: Technology, Business and Design versteht sich als leistungsstarke, innovative und anerkannte Bildungs- und Forschungsstätte mit einer langjährigen akademischen Tradition.  Als staatliche Hochschule sieht sie sich in der Verantwortung, Beiträge zur gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten und damit der negativen demografischen Entwicklung und dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die HSW hat aufgrund der Einheit und Vernetzung ihrer drei produkt- und prozessorientierten Lehr- und Forschungsrichtungen Technik, Wirtschaft und Gestaltung ein erfolgreiches, in Mecklenburg-Vorpommern einzigartiges sowie national und international sehr anerkanntes und nachgefragtes Profil entwickelt. Darauf aufbauend setzt sich die Hochschule Wismar gezielt für die Internationalisierung ein, wobei das ERASMUS+ Programm ein zentrales Element darstellt. Die internationale Ausrichtung ist ein Schwerpunkt der HS-Strategie.  Dies spiegelt sich in der erfolgreichen Teilnahme am HRK- Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ 2014 wider.

Im Bereich der Forschung kann die HS  auf eine eindrucksvolle Einwerbung von Drittmitteln verweisen, die sie - wie eine Potenzialstudie des ISI zeigt- in das obere Mittelfeld der dt. FHS bringt.

Ein besonderes Element der HS ist das Merkmal „familiengerecht“, wofür 2004 das Grundzertifikat vom BMBF verliehen wurde. Anschluss findet hier unter anderem das Konzept des Heranführens von Kindern an wissenschaftliches Denken und Arbeiten. Offensives und zielgruppengerichtetes Marketing einschließlich einer nutzer- und serviceorientierten Studenten- und Absolventenbetreuung komplettiert das Bild einer leistungsbereiten und international konkurrenzfähigen HS.

Innerhalb der Laufzeit der ERASMUS+ Charta bis 2020 wird die HSW:

  • Europäisierung und Internationalisierung als Ziel aller HS-Bereiche weiter ausbauen
  • alle Partnerschaften evaluieren,  aber den Austausch mit wichtigen Partnern intensivieren und auf möglichst alle Fakultäten ausdehnen
  • Bereiche, die bisher nur wenig Europa-aktiv waren, stärker in das  Programm einbeziehen
  • es erreichen, dass 15 % der Studierenden mehr als 3 Monate im Ausland verbringen
  • eine Informationsbroschüre und –Webseite für die "Outgoings"  erstellen
  • englischsprachige Studiengänge oder Studienanteile an möglichst allen Fakultäten ausbauen
  • die Vernetzung zwischen "Returnees", "Incomings" und "Outgoings" verbessern
  • die Verwaltung der Hochschule stärker einbeziehen,  um Verständnis für ausländische Gäste zu wecken
  • die Mobilität von nicht-akademischem Personal erhöhen
  • zusätzliche finanzielle Mittel für die Realisierung zur Verfügung zu stellen
  • sich an den regionalen Netzwerkbildungen zur Stärkung der Internationalisierung der Hochschulen beteiligen
  • die Teilnahme von Frauen am Programm weiter fördern
  • die bessere Beteiligung von Studierenden mit Familie am Programm unterstützen
  • das Bewusstsein für die Probleme ausländischer Studierender an der HS steigern und Indifferenz gegenüber Rassismus abbauen.

Auf Grund der fortschreitenden Etablierung  von Bachelor- und Masterstudiengängen wird die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen mit Hilfe des ECTS-Systems durchgeführt. Die ECTS-Dokumentationen sind vollständig auf den Webseiten der Fakultäten abgebildet und können von den Studierenden dort eingesehen werden. Eine laufende Aktualisierung  erfolgt durch die Fakultäten.

Die Information und Beratung von „Outgoings“ erfolgt im IO, wobei die fachliche Beratung in den Fakultäten durch Koordinatoren durchgeführt wird. Jährlich stattfindende Beratungs- und Informationsveranstaltungen auf zentraler und Fakultätsebene sollen die qualitative und quantitative Umsetzung der Erhöhung der Studierendenmobilität unterstützen.

Alle ausländischen Studieninteressenten erhalten im IO Auskunft und Beratung zur Studienbewerbung, Zulassungsvoraussetzungen, allgemeinen Studienablauf, Unterkunft, finanziellen Fragen sowie zum Anmeldeverfahren bei der Ausländerbehörde und zu Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums.

Nach Ankunft sowie im Verlaufe des Studiums ist das IO die zuständige Kontakt- und Betreuungsstelle für alle ausländischen Studierenden. Das IO organisiert studienbegleitende Deutschkurse für Austauschstudierende. Vor Lehrveranstaltungsbeginn findet semesterweise für alle „Incomings“ eine Einführungs- und Orientierungswoche unter der zentralen Leitung des IO statt. Die allgemeine und studiengangsorientierte Betreuung der Austauschstudierenden wird durch Tutoren und dem noch intensiveren Einsatz von Dozenten als Fachbetreuer sichergestellt. Die Verbesserung der Integration von Incomings ist eine zentrale Aufgabe des IO, wobei die internationale Begegnungsstätte ein wichtiges Instrument darstellt und mit der Studentenschaft und dem ASTA zusammengearbeitet wird.

Hinsichtlich der Dozentenmobilität erhalten die teilnehmenden Dozenten organisatorische Unterstützung durch das IO. Zur Realisierung des Programms stellt die Hochschule zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Qualitätssicherung von Erasmus+ wird in Zusammenarbeit mit den Fakultäten, der Zentralverwaltung und der Studentenschaft sowie dem IO als Hochschulkoordinator und dem Rektorat sichergestellt.