Historie

Gründungsjahre

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann mit einer Erweiterung des Hafens und dem Entstehen einer sich ständig entwickelnden Industrie ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung in Wismar. Fachleute wurden benötigt – so fällt in diese Zeit auch der Beginn der Ingenieurausbildung in Wismar. Im Jahre 1908 gründete Robert Schmidt die "Ingenieur-Akademie Wismar".

Entstehung der Heutigen Hochschule

Seitdem hat sich Wismar als Standort praxisbezogener Ingenieurausbildung etabliert. Nach der 1969 eröffneten Ingenieurhochschule Wismar, entstand 1988 die Technische Hochschule. Im Zuge der Hochschulerneuerung in Mecklenburg-Vorpommern wurde am 1. Oktober 1992 die Hochschule Wismar, Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung gegründet. Vor Ort in Wismar bestanden seinerzeit bereits die Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik sowie Wirtschaft. Hinzu kamen die Fachbereiche Seefahrt in Rostock-Warnemünde und Design/Innenarchitektur (bis 2000 in Heiligendamm ansässig).

Der Bereich Seefahrt – Tradition seit 1846

Der in Rostock-Warnemünde beheimatete Bereich Seefahrt verfügt über eine lange Tradition. Hervorgegangen ist er aus der 1846 gegründeten "Großherzoglichen Navigationsschule" in Wustrow (Fischland). Bereits 1954 wurde ein Teil der Wustrower Ausbildung von der Warnemünder "Ingenieurschule für Schiffbautechnik" übernommen und mit Gründung der Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow im Jahre 1969 kam es zur Vereinigung beider Einrichtungen. 

Gestaltung studieren seit 1949

Das erste Seebad Deutschlands, Heiligendamm, war über 50 Jahre lang Sitz der 1949 gegründeten "Fachschule für angewandte Kunst". Sie wurde 1992 mit dem Status eines Fachbereiches (Design/Innenarchitektur) der Hochschule Wismar angeschlossen und zog im Sommer 2000 in einen Neubau auf dem Wismarer Campus.