Studieren mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen

Die Inklusion von Studierenden mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen ist uns  ein besonderes Anliegen. Im Dezernat für Studentische und Akademische Angelegenheiten steht eine erfahrene Beraterin Studierenden mit Behinderungen, chronischen und psychischen Krankheiten zu allen Fragen rund um das Studium zur Seite. Studierende und auch Studieninteressierte können sich persönlich, per Mail oder per Telefon mit ihren Fragen an die Beratung wenden. Ihnen stehen außerdem diverse weitere Informationsangebote und Ansprechpartner_innen zur Verfügung, z. B. von der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung IBS beim Deutschen Studentenwerk, auf die wir gezielt verweisen können. Dabei werden im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten individuelle Situationen und Bedürfnisse berücksichtigt. Sprechen Sie uns gerne für ein persönliches Beratungsgespräch an.

Nachteilsausgleich/Unterstützung durch den Prüfungsausschuss

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Artikel 3 Abs. 3 Satz 2 Grundgesetz)

Studierende mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen müssen inhaltlich die gleichen Leistungen nachweisen, wie ihre Kommilitonen ohne Beeinträchtigung. Um eine Chancengleichheit zu gewährleisten und den Mehraufwand an Zeit und Energie auszugleichen, gibt es den Nachteilsausgleich.

Informationsflyer Nachteilsausgleich   Antrag Nachteilsausgleich

Behindertenbeauftragte

Beratung für Studierende mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen

Besonderheiten beim BAföG

Das BAföG enthält Regelungen, die den besonderen Anforderungen von Studierenden mit Behinderung Rechnung tragen sollen. Dazu gehören

  • erhöhter Einkommensfreibetrag bei der BAföG-Berechnung sowie bei der späteren Rückzahlung
  • eine verspätete Aufnahme des Studiums nach vollendetem 30. Lebensjahr
  • bei Vorliegen eines ärztlichen Attestes die Überschreitung der durch das BAföG anerkannten Förderhöchstdauer (als nicht rückzahlungspflichtiger Zuschuss)

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Studienzulassung

Die Zulassung zum Studium kann unter bestimmten Voraussetzungen erleichtert werden.

  • Härtefallantrag, wenn die sofortige Aufnahme des Studiums erforderlich ist
  • Antrag auf Nachteilsausgleich im Rahmen der Leistungs- oder Wartezeitquote
  • Berücksichtigung einer Bindung an den Studienort

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Allgemeine Studienberatung

Allgemeine Sprechzeiten
Montag 09:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch 09:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag  09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr

Weitere Termine nach Vereinbarung.

weitere Beratungsangebote der Hochschule Wismar

Die Hochschule Wismar bietet neben dem Angebot für behinderte und chronisch erkrankte Studierende auch allgemeine Beratungsangebote an.

  • psychologische Beratung
  • Sozialberatung 
  • Studium mit Kind und Familie
  • weitere Angebote

Alle Anfragen können während der Öffnungszeiten über die allgemeine Studienberatung der Hochschule Wismar vermittelt werden.

Assistenz- und Hilfsmittel, Pflegeassistenz

Während des Studiums stehen bei erfüllten Voraussetzungen außer Pflegegeld auch Pflegehilfsmittel und technische Hilfen sowie Wohnumfeldverbesserung zur Verfügung. Auch können ergänzende Pflegeleistungen, Hilfsmittel oder eine Assistenz beantragt werden.

Für welche Leistungen ein Anspruch besteht, muss im Einzelfall geklärt werden.

Kontakt für die erste Beratung

finanzielle Unterstützung

Zur finanziellen Unterstützung sind von der Finanzierung des Lebensunterhalts über Stipendien bis hin zu behinderungsbedingter Mehrbedarfe zahlreiche Leistungsangebote vorhanden. Für welche Leistungen ein Anspruch besteht, muss im Einzelfall geklärt werden.

Kontakt für eine erste Beratung
Studentenwerk Rostock, Soziale Dienste - Sozialberatung
Anke Wichmann
St.-Georg-Straße 104 - 107
18055 Rostock

Telefon Rostock: 0381 45 92 640
Telefon Wismar: 03841 753 71 05
anke.wichmann@remove.studentenwerk-rostock.de

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Neuigkeiten/Veranstaltungen

Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. lädt zum Berufsorientierungsseminar für junge Stotternde, 10. – 12.11.17 in Frankfurt/Main ein.

Das Einladungsschreiben sowie weitere Informationen und das Programm finden Sie hier

Eingliederungshilfe für den behinderungsbedingten Studienmehrbedarf

Eingliederungshilfe für den behinderungsbedingten Studienmehrbedarf

Neuregelgungen durch das Bundesteilhabegesetz BTHG

Das Deutsche Studentenwerk hat sich gemeinsam mit Verbänden und Interessengemeinschaften der Menschen mit Behinderungen im Gesetzgebungsprozess engagiert und für eine umfassende Absicherung der Teilhabe von Studierenden mit Behinderungen eingesetzt. Leider hat der Gesetzgeber die Chance nur unzureichend genutzt, die sozialrechtlichen Regelungen besser als bisher an moderne Studienstrukturen und Bildungsverläufe anzupassen. Eine Reihe geplanter Verschlechterungen konnte immerhin verhindert und einige Verbesserungen durchgesetzt werden: so wird es auch zukünftig eine bundeseinheitliche Regelung für die Leistungen zur Teilhabe an Hochschulbildung geben, und die umstrittene Neuregelung zum leistungsberechtigten Personenkreis wurde vorerst ausgesetzt. Zudem haben Masterstudierende und viele Studierende mit abgeschlossener Berufsausbildung ab 2020 nun einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Eingliederungshilfe im Studium. Gleichzeitig drohen Verschlechterungen durch die Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts und die Möglichkeit, Leistungen für mehrere Studierende gemeinsam zu erbringen. Hier sind wesentliche Aspekte zum Thema Eingliederungshilfe für Studierende mit Behinderungen zusammengestellt. Andere Regelungen können alternativ oder zusätzlich relevant werden.

Wichtiges

Studentenwerk Rostock
Ansprechpartner, Angebote und Informationen

IBS beim Deutschen Studentenwerk
umfangreiche Informationen zum Studium mit Behinderung und zahlreichen Leistungsangeboten

Internetbibliothek Deutsches Studentenwerk
Fragen und Antworten rund um das Studieren mit Behinderung