Jura Show diskutiert Grenzen der Meinungsfreiheit

Eine Gruppe Studierender steht zusammen mit Prof. Dr. Jantina Nord unter einem Pavillon vor der Hochschulwiese.
Gruppenbild der Studierenden zusammen mit Prof. Dr. Jantina Nord (4.v.r.). Quelle: HS Wismar/KB

Unter dem Titel „Darf man noch? – Meinungsfreiheit zwischen Schokokuss, Majestätsbeleidigung und Völkerrecht“ beschäftigten sich Studierende des Bachelor- und Masterstudiengangs Wirtschaftsrecht im Sommersemester 2026 mit einem hochaktuellen Thema.

Im Mittelpunkt standen rechtliche und gesellschaftliche Fragen rund um Meinungsfreiheit, Selbstzensur, den Schutz politischer Personen, Antisemitismus, Völkerrecht, Sanktionen sowie gendergerechte Sprache. Dabei wurde deutlich, dass juristische Bewertungen häufig von der präzisen Definition von Begriffen und der Abwägung unterschiedlicher Grundrechte abhängen.

Die Jura Show, geleitet von Prof. Dr. jur. Jantina Nord, folgt dem Ansatz des Problem Based Learning. Studierende erarbeiten eigenständig Forschungsfragen, entwickeln Lösungsansätze und bereiten ihre Ergebnisse für ein fachfremdes Publikum verständlich auf. Die Veranstaltung verband wissenschaftliche Analyse mit kreativen Präsentationsformen und bot zugleich den traditionellen Jahresabschluss des Wirtschaftsrechtsstudiums.

Unter den Gästen befanden sich auch die Richterin Dr. Karen Bilda (Hamburg), sowie unsere Alumna Sandra Wegener, die bereits während ihres Studiums an einer früheren Jura Show mitgewirkt hatte.

Der Dekan, Prof. Dr. Kai Neumann, dankte den Studierenden für ihr großes Engagement: „Sie haben es bei einem hochkomplexen Thema auf unterhaltsame Art und Weise geschafft, juristisches Arbeiten transparent und sichtbar zu machen.”

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