Start der 2. CTCC-Innovationswerkstatt

Reichlich Material für neue Ideen während der Innovationswerkstatt 2019
Foto: Hochschule Wismar/Christopher Meyer
Am Anfang der Innovationswerkstatt 2019 wurde ein Plan abgestimmt, der genügend Freiräume für kreative Ideen bietet.
Foto: Hochschule Wismar/Christopher Meyer
Erste Ideensammlungen im Team während der Innovationswerkstatt 2019
Foto: Hochschule Wismar/Christopher Meye

(Neustrelitz/Wismar/Rostock) Fünf Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, fünf Kreativschaffende und 15 Studierende der Hochschule Wismar sowie der Designakademie Rostock sind dem Aufruf der Projektpartner Hochschule Wismar, Agentur fint – Gemeinsam Wandel gestalten und des Vereins Kreative MV gefolgt. Während der einwöchigen Innovationswerkstatt, die am Montag, dem 18. November startete, werden sie gemeinsam innovative Lösungskonzepte zu konkreten Problemstellungen der teilnehmenden Unternehmen entwickeln. Nicht nur die Einzelveranstaltungen finden in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz, Sandberg 3a, statt, sondern auch die öffentliche Abschlussveranstaltung am Freitag, dem 22. November 2019, von 13:00 bis 16:00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich zur Abschlussveranstaltung eingeladen, um u. a. zu erfahren, weshalb der Innovationstransfer von der Kreativwirtschaft in andere Wirtschaftsbereiche so wichtig ist und wie dieser konkret aussehen kann. Außerdem haben Teilnehmende die Möglichkeit mit den Unternehmen und den Kreativschaffenden ins Gespräch zu kommen.


Ein Woche Ideenfindung auf ungewohnten Wegen

Die Innovationswerkstatt findet im Rahmen des EU Projektes „Creative Traditional Companies Cooperation“ (CTCC) statt, finanziert vom INTERREG V South Baltic Programme. Ziel ist es im Zeitalter von Digitalisierung und Klimawandel mit Unternehmern und Kreativschaffenden aus dem baltischen Raum in kreativen Formaten nachhaltige Lösungen in Form von Konzepten, Geschäftsmodellen oder Strategien für Herausforderungen zu erarbeiten. So setzen sich fünf interdisziplinäre Teams mit fünf unternehmerischen Herausforderungen auseinander. Durch den gezielten Einsatz kreativen Denkens und kooperativen Handelns werden neue Perspektiven und Lösungswege vermittelt und erkannt. „So hat der Architekt andere Lösungsansätze als die Projektmanagerin und die Designerin andere als der Programmierer. In dem moderierten Format werden die verschiedenen Hintergründe und Perspektiven zusammengeführt und die Problemstellungen von sehr nutzerzentrierten Seiten beleuchtet.“, sagt Prozessbegleiterin und Leiterin der Innovationswerkstatt, Veronika Schubring. Die Teilnehmenden werden motiviert eigene kreative Kompetenzen zu entwickeln, ungewohnte Wege zu gehen, voneinander innovatives Arbeiten zu lernen und so mit aktuellen Wandlungsprozessen und Herausforderungen kreativ umzugehen.


Mit Projektpartnern zu individuellen Prototypen

Im Rahmen des Workshops werden Prototypen und möglicherweise Pilotprojekte entstehen. Anstelle vorgefertigter Standardlösungen der klassischen Unternehmensberatung entstehen in Kooperation mit den Teilnehmenden individuelle Problemlösungen. Diese können durch die Kompetenzschulung der Teilnehmenden nachhaltig und langfristig in die Unternehmen hineinwirken. Die Innovationswerkstatt wird im Rahmen des EU Projektes „CTCC“ in Kooperation mit fint und der Design Akademie durchgeführt. Das European Project Center als verantwortlicher Lead Partner ist in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften angesiedelt und kann auf langjährige Erfahrung in der Umsetzung europäischer Projekte zurückblicken. Dazu zählt auch ein vorangegangenes Projekt im Bereich der Kreativwirtschaft, auf dem aufbauend im laufenden CTCC Projekt die Kooperation mit Vertretern der traditionellen Wirtschaft gestärkt werden soll. Um in der finalen Projektphase mit allen Beteiligten marktfähige Prototypen entwickeln zu können, nutzt das European Project Center die Erfahrungen des Projektpartners aus der ersten Innovationswerkstatt, die im Jahr 2017 stattfand. So konnten die bestmöglichen Rahmenbedingungen für alle Beteiligten geschaffen werden, um das Projekt erfolgreich durchführen zu können.

Weitere Informationen zu den an der Innovationswerkstatt teilnehmenden Unternehmen und den Kreativschaffenden und zu den Aktivitäten des European Project Centers sind auf folgenden Webseiten bereitgestellt: www.kreative-mv.de/innovationswerkstatt-2019 bzw. www.hs-wismar.de/epc.


Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an
das European Project Center der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Christopher Meyer M. Sc.
unter Telefon: 03841 753 78 24
oder per E-Mail: christopher.meyer@hs-wismar.de


Zurück zu allen Meldungen