Haleo erfolgreich beendet

Projektleiter Jörg Seemann blickte in seiner Rede zufrieden auf die beiden vergangenen „haleo“-Projektphasen zurück und bedankte sich bei allen Mitwirkenden.
Quelle: Hochschule Wismar/S. Ihl
Anita Fuge und Christopher Könitz, beide Hochschule Wismar, präsentierten gemeinsam die Evaluationsergebnisse zum Abschluss des „haleo“-Projektes.
Quelle: Hochschule Wismar/S. Ihl
Auch nach der „haleo“-Abschlusspräsentation kam es zu angeregten Diskussionen zwischen Projektteilnehmern und weiteren Interessenten.
Quelle: Hochschule Wismar/S. Ihl
Ergänzend zur Präsentation während der „haleo“-Abschlussveranstaltung wurde der Abschlussbericht zur Verfügung gestellt.
Quelle: Hochschule Wismar/S. Ihl

(Wismar/Schwerin) Das Kompetenzzentrum Berufliche Bildung am Bildungsministerium M-V hatte letzte Woche, am Dienstag, dem 22. Oktober 2019, in das E-Learning-Zentrum der Hochschule Wismar eingeladen. Partner und Beteiligte des zukunftsorientierten Bildungsprojektes „E-Learning in beruflichen Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ verfolgten während des Projektabschlusstreffens mit großem Interesse die anschaulichen Abschlussberichte von Projektleiter Jörg Seemann sowie von Christopher Könitz und Anita Fuge, E-Learning-Zentrum und Stabstelle Qualitätsmanagement Lehre und Studium der Hochschule Wismar. Die anwesenden Projektpartner waren sich einig: „haleo“ war in vollem Umfang erfolgreich und sollte verstetigt werden.


Gemeinsam zum Erfolg mit Wunsch nach Verstetigung

„Handlungsorientiert lernen online", kurz: „haleo“, ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Projekt, nicht nur weil alle beteiligten Institutionen gemeinschaftlich am Erfolg des Projektes mitgewirkt haben. Hier wurden Konzepte entwickelt, um die an den Berufsschulen vorherrschende Didaktik ins Digitale zu übertragen. Es wirkten Partner aus allen Bereichen der beruflichen Bildung zusammen: das Bildungsministerium, die Schulträger, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammer, einige exemplarische Betriebe und natürlich die beruflichen Schulen. Von allen betont wurde die beispiellos gute Zusammenarbeit aller Beteiligter. Ellen Grull von der IHK Neubrandenburg sagte zum Beispiel, dass haleo die beste Lernkooperation sei, die sie in 28 Jahren erlebt habe. Mehrfach wurde während der Diskussionsrunde der Wunsch nach Verstetigung formuliert, aufbauend auf den Ergebnissen und Erfahrungen. Projektleiter Jörg Seemann blickte in seiner Rede zufrieden auf die beiden vergangenen Projektphasen zurück und bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Ein besonderer Dank ging an die Mitarbeiterinnen des E-Learning-Zentrums der Hochschule Wismar, die die Lernplattform betrieben, die Lehrkräfte unterstützten sowie die wissenschaftliche Evaluation des Projektes durchführten und ausgewerteten.


Ausblick auf weitere Schritte

Auch wenn das Projekt nun offiziell zu Ende ist, wird die Lernplattform weiterhin den Schulen und Betrieben zur Verfügung stehen. Die Themen sind dabei vielfältig und reichen von generellen Lernplattformkenntnissen über Medienproduktion bis hin zu Rechtsfragen im E-Learning. Über die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer werden dann auch wieder Schülerinnen und Schüler an die Lernplattform und das handlungsorientierte Lernen online herangeführt.


Evaluationsergebnisse und Wünsche der Schülerinnen und Schüler

Eine Befragung der Schülerinnen und Schüler im „haleo“-Projekt lieferte viele interessante Ergebnisse, die gemeinsam von Anita Fuge, Stabstelle Qualitätsmanagement für Lehre und Studium, und Christopher Könitz, E-Learning-Zentrum, vorgestellt wurden. Vor allem der Vergleich zweier Schulen (eine mit Vorerfahrung aus der ersten Projektphase, die andere ohne Vorerfahrung) hat gezeigt, wie wichtig der Faktor Zeit für die erfolgreiche Etablierung einer Lernplattform ist. Zeit benötigen vor allem die Lehrkräfte, um qualitativ hochwertige Lernmaterialen zu erstellen und diese didaktisch sinnvoll in den Unterricht einzubinden. Denn die Schülerinnen und Schüler erwarten mehr als nur eine Cloudlösung oder ein weiteres Kommunikationsinstrument zusätzlich zu denen, die sie bereits im Alltag nutzen. Ebenso benötigen die Schülerinnen und Schüler Zeit, um die Lernplattform zu erkunden und zu erproben und somit die Möglichkeit zu haben, den Mehrwert zu erkennen – wie z. B. die Flexibilisierung und Individualisierung des Lernens sowie eine vereinfachte Projektarbeit.


Rückblick auf „haleo“

Das landesweite Pilotprojekt hatte das Ziel, E-Learning an beruflichen Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren. Von 2016 bis 2018 wurde haleo an drei Berufsschulen erfolgreich erprobt. In der darauffolgenden zweiten Phase wurde die Projektreichweite auf weitere neun Schulen ausgedehnt.
Das E-Learning-Zentrum der Hochschule Wismar ist mit seiner langjährigen Erfahrung aus dem Einsatz von E-Learning-Angeboten im Lehrbetrieb maßgeblich an der Entwicklung des Projektes beteiligt. Es wurde den Berufsschullehrenden in Workshops das notwendige mediendidaktische und -technische Handwerkszeug vermittelt, um digitale Lerninhalte souverän gestalten zu können. Diese Lerninhalte wurden den Lernenden auf einer Lernplattform online zur Verfügung gestellt. Die technische Basis dieser landesweit genutzten Lernplattform wird ebenfalls durch das E-Learning-Zentrum abgesichert.

Informationen
zu allen am Projekt beteiligten Schulen, Unternehmen und Partnern, zu Laufzeiten und weiteren Eckdaten sind auf der Website des E-Learning-Zentrums der Hochschule Wismar bereitgestellt. Unter der Rubrik „Leuchtturmprojekte“ werden neben „haleo“ weitere Best Practice-Projekte vorgestellt.


Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an
Jakob Diel
unter Telefon: 03841 753 77 10
oder per E-Mail: elearning@hs-wismar.de


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