Smart City Kooperation mit der Hansestadt Rostock

Diese Frage können nur wenige Menschen ganz genau beantworten. Einer davon ist zumindest Oberbürgermeister und seine Kollegen in der Stadtverwaltung. Dies soll sich in Zukunft jedoch ändern, denn diese Informationen sollten allen Einwohner transparent zur Verfügung stehen.

Wo sind welche Baustellen, Welche Stadtprojekte laufen gerade, Wieviel Meter Fahrradweg werden am Tag gebaut, Wie sieht die Hallenbelegung in der Stadt aus, aber auch Wasserstandsprognosen, Stromverbrauch uvm. sollen sowohl Datenseitig und visuelle für die Bürger(innen) aufbereitet und jederzeit zugänglich gemacht werden. Im Focus der angestrebten Informationsbereitstellung stehen jedoch nicht wie so häufig die großen Summen mit denen niemand so richtig etwas anfangen kann, sondern pro Kopf bezogene Werte, d.h. wieviel Müll, CO2 Strom, Wasser, produziert/verbraucht ein Bürger der Stadt im Durchschnitt pro Tag, Monat, Jahr. [Claus nach ein besseren Beispielen fragen].

Diese Informationen sollen nicht auf Vergangenheitsdaten beruhen, sondern im Zeitalter der Digitalisierung mit Hilfe neuerster Informations- und Sensortechnologien so aktuell wie nur möglich abrufbar sein. 

Zum einen soll diese Informationsaufbereitung darüber aufklären, was eigentlich alles während des Zusammenlebends im urbanen Raum passiert, aber auch zeitliche Entwicklungen bestimmter aufzeigen - insbesondere im Thema Nachhaltigkeit. Wieviel Plastik konnte der einzelne Bürger oder die gesamte Hansestadt in einem bestimmten Zeitraum einsparen?

Weitere Aspekte:

- Auswertung Besucher Weihnachtsmarkt

- Auswertung Besucher HanseSail

- ggf. Priorisierung von Veranstaltungen

- Stadt mit dem meisten Wald im Verhältnis zur Flache (ggf. nochmal prüfen)

- Stadt mit den meisten Gärten

 

GovLab - Maschinenraum der digitalen Verwaltung

Mit der oben vorgestellten Art der technisch unterstützten Transparenz für den Bürger stellt sich die Frage: Wie könnte Rostocks Verwaltung von morgen aussehen, um dies zu bewerkstelligen? In diesem Zusammenhang könnte ein GovLab als eine Art DemoRaum dienen, welches neben der (visuellen) Informationsaufbereitung auch verschiedenste Verwendungsmöglichkeiten/ Arbeiten mit den Daten zeigt. So könnten z.B. Gruppen von Studierenden zusammen mit Verwaltungsmitarbeitern partizipativ an Konzepten für bisher ungelöste städtischen Problemen arbeiten. Bei dieser Vorgehensweise könnten die ungestümen Ideen der jüngeren Generation mit den Erfahrungen aus den Fachbereichen kombiniert werden - was gerade für strategische Projekte interessant sein könnte. Was müsste mir Rostock bieten, so dass ich nach meinem Studium in der Stadt bleibe. Wobei dieses Vorgehen auch für jede andere Gruppe von Bedarfsträgern anwendbar ist.

Bei Fragen wenden Sie sich an Prof. Dr. Matthias Wißotzki.

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