Neue Messtechnik Dank EFRE

Die fünf Personen stehen rechts neben dem Gerät, das wie ein durchsichtiger Schrank aussieht, in dem sich ein Roboterarm befindet.
Die Arbeitsgruppe Werkstoffe (v. l.) Ronald Berndt, Jörg Behler (Firma sentenso), Annett Berkholz, Prof. Dr. Daniela Schwerdt und Felix Grothe (es fehlt Jürgen Renner) mit dem neuen Röntgendiffraktometer.
Quelle: Hochschule Wismar/kb
Test des neuen Röntgendiffraktometers.
Quelle: Hochschule Wismar/kb

Mit der Inbetriebnahme der für unsere Hochschule Wismar neuen Messtechnik der Firma sentenso/Pulstec erweitern sich die analytischen Möglichkeiten im Bereich der metallischen Werkstoffe erheblich.

Das mobile Gerät ermöglicht es, Eigenspannungen in metallischen Bauteilen präzise zu bestimmen. Dies ist beispielsweise bei technischen Komponenten wie Druckfedern oder Schrauben von großer Bedeutung, da Eigenspannungen maßgeblich das mechanische Verhalten, die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit solcher Bauteile beeinflussen.

Darüber hinaus erlaubt die neue Messtechnik auch Phasenanalysen in metallischen Werkstoffen. Besonders bei hochlegierten, höchstfesten Federstählen ist dies ein entscheidender Vorteil: So lässt sich beispielsweise der Anteil von Umformmartensit im Verhältnis zum vorhandenen Austenit zuverlässig bestimmen. Diese Informationen sind für die Bewertung von Umformprozessen sowie für die Entwicklung und Optimierung moderner Werkstoffe von zentraler Bedeutung.

Neben der Stärkung ihre Forschungs- und Analysekompetenzen durch den Einsatz des Röntgendiffraktometers erweitert die Arbeitsgruppe Werkstoffe zugleich die Möglichkeiten für praxisnahe Untersuchungen in Kooperation mit Industriepartnern und Forschungsprojekten. Zugleich verfügt die Hochschule Wismar damit über eines der bestausgestatteten Geräte dieser Art mit insgesamt drei Röntgenröhren mit der eine Vielzahl an Materialien analysiert werden können.

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