Am vergangenen Freitag fand auf dem Campus der Hochschule Wismar der Erste Norddeutsche Tag des Immobilienmanagements statt.
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Institut für Immobilienmanagement (IFIM) der Hochschule Wismar, das Fachkapazitäten aus den drei Bereichen Gestaltung, Wirtschaftswissenschaften und Bauingenieurwesen bündelt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand mit der Revitalisierung ein Thema, das für die Immobilienbranche angesichts der aktuellen Herausforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Die Bauwende macht deutlich, dass der Blick nicht allein auf neue Bauprojekte gerichtet werden kann. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem vorhandenen Gebäudebestand, die Schonung von Ressourcen, die Reduzierung des Flächenverbrauchs und die Verringerung von CO₂-Emissionen werden zu zentralen Aufgaben eines zukunftsfähigen Immobilienmanagements“, so Prof. Dr.-Ing. Marcus Hackel während seines Vortrags zu Entwicklungen und zukünftige Anforderungen im Immobilienmanagement“. Weitere Perspektiven folgten aus dem genossenschaftlichen Wohnungsbau und der kommunalen Wohnungswirtschaft. Eine anschließende Publikumsdiskussion bot Raum für den Austausch über aktuelle Herausforderungen und Potenziale der Revitalisierung.
Am Nachmittag standen Case Studies zur Revitalisierung im Mittelpunkt. Präsentiert wurden unter anderem Master-Thesen zum Thema sowie der Stegreif „Repair-Cafe“, bei dem Konzepte vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden.
Der Norddeutsche Tag des Immobilienmanagements 2026 machte damit deutlich, dass Revitalisierung nicht nur eine bauliche Aufgabe ist, sondern eine interdisziplinäre Zukunftsfrage, die Expertise aus Planung, Gestaltung, Wirtschaft und Bauingenieurwesen zusammenführt – und damit genau den Ansatz widerspiegelt, für den das IFIM an der Hochschule Wismar steht.
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