Die Zukunft hat angefangen

Spektral-Brillen auf den Nasen hatten die Zuhörer beim Vortrag von Alexander Wunsch zum Thema „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Lichts in der Medizin“.
Begleitend zum Symposium wurden im Lichtlabor der Fakultät Gestaltung von Wismarer Studenten entwickelte Leuchten ausgestellt, wie vorn rechts eine Kreation aus Kabelbindern von Jonas Godehardt.
Yvonne Büche (links) und Marion Gardette (25) waren fasziniert von der Wirkung farbigen Lichtes auf ihren Geschmack. Die 29-jährige Wismarer Studentin Sonja Bielke (Mitte) hatte zu dem besonderen Workshop eingeladen. Dieser wurde aufgrund der großen Nachfrage am Folgetag wiederholt.

Mehr als 200 Teilnehmer aus über zehn Ländern trafen sich zum internationalen Lichtsymposium “Light Symposium Wismar 2008 – The Future of Light and Lighting“ vom 4. bis 8. November 2008 an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar. Dazu gehörten Fachleute unterschiedlicher Branchen, die alle mit dem Thema Licht verbunden sind: Mediziner, Architekten und Lichtplaner.

„Wenn ihr Licht studiert, studiert ihr die Zukunft“, begrüßte Prof. Dr. mult. Horst Klinkmann besonders die Studenten aus aller Welt, die gemeinsam mit internationalen Fachleuten zum Symposium angereist waren. Als Mediziner und Vorstandvorsitzender des BioConvalley e.V. begleitet und initiiert er seit Jahren besonders visionäre Forschungsansätze der Gesundheitsbranche. Der Rektor der Hochschule Wismar, Prof. Dr. Norbert Grünwald,  war stolz darauf, dass ein Professor der Hochschule Wismar; Prof. Michael Rohde, ein solch hochkarätiges Ereignis organisieren und Referenten für ein solch breites Spektrum an Spezialbeiträgen gewinnen konnte.

Eingebettet in das Lichtsymposium war die „Vox Juventa“, eine Veranstaltung bei der ausschließlich junge Lichtplaner Vorträge hielten. Am Ende dieser Veranstaltung stand ein Wettbewerb zwischen einer Stockholmer Universität und der Hochschule Wismar, welchen die Wismarer Studenten mit einer Glanzleistung für sich entscheiden konnten.

Nach vier Tagen intensivsten Erfahrungsaustausches verabschiedeten am Freitagabend, dem 7. November 2008, die Teilnehmer des Lichtsymposiums “Light Symposium Wismar 2008 – The Future of Light and Lighting“ folgende weitreichende Deklaration:

Wismarer Deklaration
Lichtgestaltung in der Architektur ist die Kunst, das Leben mit Hilfe von Licht zu formen. Licht unterstützt nicht nur das Sehen, es geht weit über die Grenzen des rein Gestalterischen hinaus, es erzeugt mehr als nur Emotionen, Licht verleiht dem Raum Atmosphäre.

Licht unterstützt die menschliche Gesundheit, es heilt Wunden und Krankheiten. Licht und Gesundheit - ein neuer Ansatz die Lebensqualität zu steigern.

Die Hochschule Wismar ist seit langem führend in diesem innovativen Bereich, welcher sich mit Gesundheit und Wohlbefinden im 21. Jahrhundert beschäftigt. Im Zeitalter der Photonen wird Licht als Motor für Wachstum und Innovationen angesehen und ist zudem eine tragende Säule der Gesundheitswirtschaft.

Der Geist der hanseatischen Region erweckt die Tradition von Frieden und Gesundheit, der in die ganze Welt ausstrahlt.

Diese Deklaration wurde von den Teilnehmern des Wismarer Symposium “The Future of Light and Lighting“ (Die Zukunft von Licht und Beleuchtung) verfasst, einem Kongress von Lichtdesignern und Gesundheitsexperten aller fünf Kontinente.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Professor Michael F. Rohde, Tel.: (03841) 753-420 bzw. E-Mail: mail@lightsymposium.de.


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