Eingeladen hatten das D-Effect Projekt des European Project Centers in Zusammenarbeit mit der Initiative Demokratie und Vielfalt unserer Hochschule, initiiert durch Professorin Dr. Marianne Schmolke von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.
Die rund 2-stündigen Vortragsveranstaltung mit Jonas Reinhardt von der Nexus Swissmlab GmbH, zuvor Data Scientist bei der Landespolizei Schleswig-Holstein sowie Maik Schröder und Max Schubert (beide Landesskrininalamt M-V (LKA) wurde von Stephanie Großmann moderiert.
Diskutiert wurden z. B. die zwei Seiten der Medaille mit effizienter Überwachung zu Sicherheitszwecken auf der einen und Persönlichkeitsrechten auf der anderen Seite. Zudem ging es um die Voraussetzungen für gute, digital souveräne Lösungen, die nicht zuletzt vom Fähigkeitsniveau der Experten in diesem Sektor abhängen.
Schlüsselerkenntnisse waren laut Professorin Schmolke, die Bedeutung einer besonderen Wachsamkeit verbunden allerdings mit einer gewissen Gelassenheit hinsichtlich dessen, was nicht geändert werden kann, um mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, die Probleme zu lösen. Zudem muss es bessere Aufklärungs- und Bildungsinstrumente für die Bevölkerung geben.
Eine positive Bilanz ist, dass in freiheitlichen, demokratischen Systemen, wie unserem, digitale Souveränität trotz notwendiger Sicherheitsanforderungen möglich ist. Diese braucht sowohl den Einsatz Einzelner (z. B. bei der Wahl der Systeme, mit denen wir arbeiten sowie Beteiligung am Diskurs um diese Thematik) als auch von Entscheidungsträgern, die technologische Entwicklungen anstoßen und vorantreiben können.



