Cybersecurity und Digitale Souveränität

Im Hintergrund ist ein großer Bildschirm mit einer Präsentation zu sehen. Drei PErsonen sitzen auf einem roten Sofa und schauen Richtung Kamera. Das Publikum, ist von hinten zu sehen.
Diskussion mit Rotem Sofa als Abschluss der Vortragsveranstaltung "Cybersecurity und Digitale Souveränität - Wie gut sind wir aufgestellt?"
Quelle: Hochschule Wismar/KB
Die PErson steht mit einem Mikrofon in der Hand vor einem Bildschirm und zeigt mit der anderen Hand auf eine Textzeile.
Jonas Reinhardt geht in seinem Vortrag "Made in Europe – oder doch nicht?" auf Realismus und Grenzen digitaler Unabhängigkeit im Public Sector ein.
Quelle: Hochschule Wismar/KB
Die Person steht vor einem Bildsshirm,auf dem u. a. der Titel des Vortrags sowie das Logo der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime zu sehen.
Maik Schröder vom LKA M-V ging in seinem Vortrag auf die Cyber-Bedrohungslage mit der Notwendigkeit der Cyber-Resilienz ein und gab Handlungsempfehlungen im Namen des LKA MV.
Quelle: Hochschule Wismar/KB
Die Person steht vor einem Banner mit Text zum D-Effect-Projekt. Sie trägt ein buntes Hemd und zeigt mit dem linken Arm aus dem Bild heraus.
Max Schubert vom LKA M-V bot tiefe Einblicke in Hackerangriffe/Cybercrime, Ransomware und digitale Ermittlungen.
Quelle: Hochschule Wismar/KB

Eingeladen hatten das D-Effect Projekt des European Project Centers in Zusammenarbeit mit der Initiative Demokratie und Vielfalt unserer Hochschule, initiiert durch Professorin Dr. Marianne Schmolke von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Die rund 2-stündigen Vortragsveranstaltung mit Jonas Reinhardt von der Nexus Swissmlab GmbH, zuvor Data Scientist bei der Landespolizei Schleswig-Holstein sowie Maik Schröder und Max Schubert (beide Landesskrininalamt M-V (LKA) wurde von Stephanie Großmann moderiert.

Diskutiert wurden z. B. die zwei Seiten der Medaille mit effizienter Überwachung zu Sicherheitszwecken auf der einen und Persönlichkeitsrechten auf der anderen Seite. Zudem ging es um die Voraussetzungen für gute, digital souveräne Lösungen, die nicht zuletzt vom Fähigkeitsniveau der Experten in diesem Sektor abhängen.

Schlüsselerkenntnisse waren laut Professorin Schmolke, die Bedeutung einer besonderen Wachsamkeit verbunden allerdings mit einer gewissen Gelassenheit hinsichtlich dessen, was nicht geändert werden kann, um mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, die Probleme zu lösen. Zudem muss es bessere Aufklärungs- und Bildungsinstrumente für die Bevölkerung geben.

Eine positive Bilanz ist, dass in freiheitlichen, demokratischen Systemen, wie unserem, digitale Souveränität trotz notwendiger Sicherheitsanforderungen möglich ist. Diese braucht sowohl den Einsatz Einzelner (z. B. bei der Wahl der Systeme, mit denen wir arbeiten sowie Beteiligung am Diskurs um diese Thematik) als auch von Entscheidungsträgern, die technologische Entwicklungen anstoßen und vorantreiben können.

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