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Hochschule Wismar steht für Open Source in der Bildung

Wort-Bildmarke des Bündnisses

Mit der Gründung des Bündnisses Open Source Bildung e. V. erhält die Zusammenarbeit verschiedener Open-Source-Communities im Bildungsbereich eine gemeinsame organisatorische Grundlage. Die Hochschule Wismar gehört zu den neun Gründungsmitgliedern, zu denen unter anderem die Universitäten Osnabrück und Hannover, Stud.IP e. V., ILIAS open source e-Learning e. V. und Moodle an Hochschulen e. V. zählen.

Open-Source-Software bildet seit vielen Jahren eine wichtige Grundlage der digitalen Hochschullehre. Die Lernmanagementsysteme ILIAS, Moodle und Stud.IP kommen zusammen an rund 90 Prozent der staatlichen Hochschulen in Deutschland zum Einsatz und erreichen mehr als zwei Millionen Studierende. Auch Lösungen wie BigBlueButton für Videokonferenzen und Opencast für das Videomanagement sind wichtige Bestandteile digitaler Bildungsinfrastrukturen. Alle genannten Software-Lösungen werden an unserer Hochschule genutzt – zum Teil schon seit 20 Jahren!

Das Bündnis will die Zusammenarbeit über einzelne Software-Communities hinaus stärken, gemeinsame Interessen gegenüber Politik und Fördergebern vertreten und die Weiterentwicklung offener Lösungen unterstützen. Darüber hinaus sollen Erfahrungen und Ressourcen gebündelt werden, um gemeinsame Herausforderungen – beispielsweise beim Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Lehre – anzugehen. Als eingetragener Verein kann das Bündnis zudem künftig selbst an Ausschreibungen und Förderprogrammen teilnehmen.

Mit ihrer Beteiligung unterstreicht die Hochschule Wismar ihr Engagement für offene, gemeinschaftlich entwickelte und nachhaltig nutzbare digitale Technologien in der Hochschulbildung. Die Bereitschaft des Rektorats, das Bündnis mitzugründen, unterstreicht die langjährige Strategie der Stabsstelle DEQ im Bereich digitale Lehre.

Weitere Informationen zur Gründung und zu den Zielen des Vereins bietet die Meldung des Bündnisses: Gegründet: Das Bündnis Open Source Bildung.


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