(Plovdiv/Wismar) Beim zweiten Innovationcamp des EU-geförderten Projekts ATVENTURE kamen Ende September/Anfang Oktober 2026 15 Studierende aus Südafrika, Bulgarien und Deutschland im bulgarischen Plovdiv zusammen. Drei Studierende der Hochschule Wismar nutzten die zehntägige Veranstaltung, um gemeinsam mit internationalen Teams Lösungsansätze für eine Modellfarm in Südafrika zu entwickeln. Das Innovationcamp ist ein Beispiel für die internationale Ausrichtung der Hochschule Wismar und die Möglichkeiten, die sich Studierenden durch grenzüberschreitende Kooperationen eröffnen. Im Oktober 2027 wird die Veranstaltungsreihe mit einem Innovationcamp in Südafrika fortgesetzt.
Internationale Perspektiven für gemeinsame Innovationen
Wie entstehen innovative Ideen, wenn Menschen mit unterschiedlichen fachlichen und kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten? Dieser Frage widmeten sich die Teilnehmenden des zweiten ATVENTURE-Innovationcamps im bulgarischen Plovdiv. 15 Studierende aus Südafrika, Bulgarien und Deutschland arbeiteten zehn Tage lang gemeinsam an Ideen und Lösungsansätzen für eine Modellfarm in Südafrika. Mit drei Studierenden war auch die Hochschule Wismar vertreten: Hilke Wegner von der Fakultät Gestaltung, Thore Hewicker von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Dipta Parial Apurba von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften brachten ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven in die internationalen Teams ein.
„Internationale Zusammenarbeit lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Genau diese Erfahrung konnten unsere Studierenden im ATVENTURE-Innovationcamp unmittelbar erleben“, sagt Regina Krause, Geschäftsführerin des Robert-Schmidt-Instituts (RSI) der Hochschule Wismar, welches das Projekt koordiniert. Und sie ergänzt: „Solche Formate stärken nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern fördern auch interkulturellen Austausch, Eigeninitiative und die Fähigkeit, gemeinsam über Länder- und Fachgrenzen hinweg Lösungen zu entwickeln.“ Zum Abschluss präsentierten die internationalen Teams ihre Ergebnisse vor einer Jury. Das beste Team wurde mit einem Präsent ausgezeichnet und alle Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat. Die Hochschule Wismar übernahm die Reise- und Unterkunftskosten ihrer teilnehmenden Studierenden.
Interdisziplinär arbeiten, voneinander lernen
Das Camp stand Studierenden aller Studiengänge und Semester offen. Im Mittelpunkt standen Design-Thinking-Workshops, intensive Teamarbeit und der direkte Austausch mit Farmern in Südafrika. In Videogesprächen erhielten die Teams Einblicke in die Herausforderungen vor Ort und konnten ihre Ideen an konkreten Anforderungen ausrichten. Dabei trafen unterschiedliche Fachrichtungen aufeinander. Gestaltung, Wirtschaft und Ingenieurwissen-schaften ergänzten sich bei der Konzeptentwicklung. Gearbeitet und kommuniziert wurde auf Englisch. Für die Studierenden bot das Camp damit zugleich die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden, andere Sichtweisen kennenzulernen und Erfahrungen in einem internationalen Arbeitsumfeld zu sammeln.
Kultur als Teil des Austauschs
Neben der gemeinsamen Projektarbeit lernten die Teilnehmenden auch das Gastland Bulgarien kennen. Auf dem Programm standen unter anderem die historische Altstadt von Plovdiv, ein traditionelles bulgarisches Dorf, eine Weinverkostung und das Plovdiv-Oktoberfest. Der kulturelle Austausch war dabei ein wichtiger Bestandteil des Camps. Gemeinsame Unternehmungen und Gespräche boten Gelegenheit, über die fachliche Zusammenarbeit hinaus Kontakte zu knüpfen und unterschiedliche kulturelle Perspektiven kennenzulernen.
Innovationcamp 2027 in Südafrika
Anfang Oktober 2027 findet das nächste ATVENTURE-Innovationcamp in Südafrika statt. Bewerben können sich Studierende aller Fakultäten der Hochschule Wismar – unabhängig von Studiengang und Semester. Auch dann organisiert die Hochschule Wismar die Teilnahme über das Robert-Schmidt-Institut. Zwei Teilnahmeplätze stehen zur Verfügung. Die Reise- und Unterkunftskosten werden aus Projektmitteln der Hochschule finanziert. Eine private Verlängerung des Aufenthalts ist möglich.
Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an das
Robert-Schmidt-Institut der Hochschule Wismar
Regina Krause, Geschäftsführerin RSI
Telefon: 03841 753-76 44
E-Mail: atventurehs-wismarde


