Damit gehörte sie zu den rund 2.000 Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender zu einem Empfang persönlich eingeladen hatten, um ihr Engagement für die Gesellschaft zu würdigen. „Danke für das, was Sie für unsere Gesellschaft, für unser Land tun!“, sagte der Bundespräsident. Er betonte die Bedeutung des Ehrenamts – ob im Umwelt- und Naturschutz, in Bildung, Sport, Lokalpolitik, in der Inklusion, der Digitalisierung, in Sozial- und Kulturprojekten und vielem mehr– für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.
Prof. Bernier engagiert sich insbesondere im Bereich der Inklusion, unter anderem im Inklusionsförderrat Mecklenburg-Vorpommern als Vertreterin der Selbsthilfe Mecklenburg-Vorpommern e. V., in der Bundesvereinigung der Lebenshilfe und im Beirat der Menschen mit Behinderungen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Für sie ist das Ehrenamt dabei nicht nur eine Möglichkeit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Es eröffnet zugleich Räume für Austausch mit Expert_innen in eigener Sache, verschiedene Perspektiven und den unmittelbaren Kontakt zu aktuellen Themen, die sie wiederum in ihre Arbeit an der Hochschule einbringen kann – sowohl in ihre Lehre als Honorarprofessorin an der Fakultät Gestaltung als auch in ihre Arbeit als Behindertenbeauftragte. „Ich freue mich, die Einladung auch stellvertretend für die vielen Kolleginnen und Kollegen unserer Hochschule anzunehmen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für Menschen in der Region engagieren“, so Prof. Bernier.
