Beim Sprachenlernen im Tandem arbeiten zwei Studierende mit unterschiedlichen Muttersprachen zusammen – beispielsweise um wechselseitig die Spanisch- und Deutschkenntnisse zu verbessern. Hierbei bestimmen die Lernenden selbst die Lerninhalte, den Lernort und das Lernpensum. Deshalb wird das Prinzip auch als „selbstgesteuertes Lernen“ bezeichnet. In der Regel treffen sich die Tandempartner vor Ort und arbeiten z. B. zwei Stunden pro Woche zusammen – jeweils eine Stunde in jeder Sprache.

Ein weiterer Aspekt ist der interkulturelle Austausch, denn im Tandem werden nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch Kenntnisse über die Kultur des Tandempartners vermittelt.  Für ausländische Studierende ist dies eine Gelegenheit, durch einen deutschen Buddy - wenn gewünscht - auch Unterstützung bei der Eingewöhnung und Orientierung in und um Wismar zu erhalten. Deutsche Studierende können auf diesem Wege Wind aus den verschiedensten Ecken der Welt schnuppern.