Ablauf 2018

Zu verladen waren die Container von zwei startenden Teams, eins ebenfalls vom CJD und als zweites die Titelverteidiger des Gymnasiums Reutershagen. Als erstes startete das CJD Boot, ein Katamaran mit Schaumstoff Schwimmern und einer Ladeplattform, das vom bereitgestellten Schlepper gezogen wurde. Die Aufgabe wurde mit Bravour in 9 Minuten (Routenplanung und Schiffsfahrzeit) gelöst. Um es für alle Teilnehmer fair zu halten wurden die Verladezeiten in den Häfen herausgerechnet.

Dann waren die Titelverteidiger dran. Sie brachten ein selbstfahrendes Boot mit Antrieb und eigener Steuerung an den Start. Wie es aussah waren aber die Manövriereigenschaften und die Konstruktion etwas zu wenig erprobt. Es entwickelte sich beinahe ein Seenotfall. Aber die Fracht wurde in die Zielhäfen transportiert und es gab einen  hervorragenden zweiten Platz.

Für das Siegerteam gab es eine Fährüberfahrt auf der Scandlines-Hybridfähre „Berlin“ nach Gedser und zurück sowie 200€ Preisgeld. Die Zweiten erhielten den Gutschein für 1h „Schiffsfahrt“ im Simulationszentrum des Bereiches Seefahrt sowie 100€.
Erstmalig wurde ein Designpreis für des beste oder zweckmäßigste oder… Design durch eine Jury aus Industriekadern und Hochschullehrern vergeben, diesen erhielten die Kranbauer des CJD und damit ebenfalls 100€ Preisgeld.

Alle anderen Teilnehmer bekamen eine Kleinigkeit (LED Taschenlampe).

Zu erwähnen wäre noch, dass die Landmassen ebenfalls eine Aufwertung durch die Schülerinnen des CJD erfahren haben, die eher kargen Massive waren nun bewohnt.

Ort

Bereich Seefahrt
Maritimes Simulationszentrum Warnemünde (MSCW)
Richard-Wagner Str.31
18119 Rostock-Warnemünde

Mini-Seegebiet

Preise

1. Preis
2. Preis

Das Gewinnerteam bekommt ein Preisgeld von 200€ und die Möglichkeit, mit einer der neuen Fähren der Reederei Scandlines von Rostock nach Gedser und zurück zu fahren und dabei Schiff und Brücke zu besichtigen.

 

Die Gewinner des zweiten und dritten Platzes bekommen 100€ Preisgeld und dürfen im Maritimen Simulationszentrum Warnemünde eine Stunde lang ein virtuelles großes Schiff auf einer echten Kommandobrücke um die Welt oder in den Hafen steuern.

 

Durch eine Jury wird das Teilnehmerfahrzeug ausgewählt, das einem echten Schiff am nächsten kommt oder sich durch ein besonders raffiniertes Design auszeichnet. Dieser Design-Preis ist mit 100€ dotiert.

 

Für alle Teilnehmer gibt es kleine Sachpreise.

Kontakt

Was ist mitzubringen?

  • ein selbst gebautes Wasserfahrzeug, geeignet zum Transport von Containern (Schiff, Schute, Prahm, Ponton) mit folgenden Bestandteilen:
magnetische Metallflächen (z. B. Streifen einer Getränkedose) an beiden Seiten des Schiffsrumpfes zum Anlegen an der Pier 3 cm breit, 2–4 cm über dem Wasserspiegel am Schiff außen oder innen angebracht
Für die Verbindung zum Schlepper auf dem Vordeck, am Bug des Fahrzeuges eine Bohrung zum Befestigen einer Metallkugel 4 mm Lochdurchmesser (oder Gewinde M4), ca. 6 cm über dem Wasserspiegel

Mitbringen könnte man auch:

  • wenn vorhanden oder gebaut: eigenes ferngesteuertes Fracht-Schiff zum Tarnsport von Containern
  • eigene "Verladekonstruktionen/Kräne" zum Beladen des Schiffes mit Containern (z. B. Scherengreifer oder ähnliches)

Was ist vor Ort?

Wasserbecken - Seegebiet 4,5 x 4,5 m
Pier und Hafenanlagen mit eingebauten Elektromagneten zum An- und Ablegen
Container mit magnetischer Fläche auf der Oberseite 2 x 2 x 12 cm groß
Magnet-Angeln als "Hafenkräne" zum Be- und Entladen der Schiffe mit den Containern
wenn nötig ein Schlepper ferngesteuert zum Ziehen der Transportschiffe
Metallkugel als magnetische Verbindung zum Schlepper

Logistikwettbewerb im Rückblick

Erster Logistikwettbewerb Seefahrt 2017

Am Samstag dem 20. 5. im Rahmen der Campus-Ahoi Hochschulinfotage war es dann zum ersten Mal so weit. In den drei Häfen des Seegebietes um „Terra Incognita“ liegen verschieden-farbige Container, die Batterien des  Schlepper Pollux sind geladen -  er konnte beginnen - der erste Schülerwettbewerb des Bereiches Seefahrt an der Hochschule Wismar in Warnemünde (hier das Becken von oben gesehen).

Das erste Team erschien pünktlich um kurz nach 10 Uhr. Die Schwimmer des Transportfloßes hatten die beiden Schüler als Katamaran mit zwei 0,5l Cola Flaschen ausgeführt. Die hölzerne Ladefläche oben drauf war mit einem Rand eingefasst, um ein Herunterfallen der Container zu verhindern.

Zum magnetischen Anlegen im Hafen an den Magnetfendern war auf beiden Seitenflächen ein Stück Eisenblech vorgesehen, Abschnitte eines Stahlmaßes. Auf dem Deck vorne wurde die Magnetkugel für die Aufnahme der „magnetischen Schleppleine“ montiert. Damit konnte losgehen, die Aufgabenstellung wurde übergeben. Nach etwa 6 Minuten Routenplanung schien alles klar. Nach kleineren Vorbereitungen  begann die Reise beim Start, die Uhr lief nun weiter. Die Manövriereigenschaften des Katamarans waren trotz eines etwas längeren Schiffsbuges ausgezeichnet.

Das Aufladen der Container mit den Hafenkränen erwies sich als unkompliziert.

Schon kam das Schiff  nach ein paar Hin- und Herbewegungen im ersten an den Magnetpolen zu liegen. Verladen… und …. weiter, mehrmals mussten Häfen angelaufen werden, das Kap der Guten Kadettenhoffnung gerundet oder der Panamarinth - Kanal durchfahren werden, bis die Aufgabe gelöst war. Dann waren weitere 14:10 Minuten vergangen. Die Schüler konnten erst mal auf eine Brause zum Stand des Seefahrt-Studentenklubs „Sumpf“ gehen.

Der Campus-Ahoi Tag lockte allerhand Interessierte, auch viele ehemalige Absolventen an, die sich über das neue „Terra incognita“ im Wasserbecken des Simulationsgebäudes wunderten, die Idee dahinter dann aber begrüßten. Einige fuhren auch eine Proberunde.

Um 14 Uhr fand die Siegerehrung statt.

Die Gewinner der Überfahrt auf eines Fähre Rostock – Gedser Rostock, gesponsert von der Reederei Scandlines waren mit einer Gesamtzeit von 20 Minuten die Schüler der Europaschule Gymnasium Reutershagen Anton Erben und  Sebastian Hilscher.