Hygieneplan Corona

Sommersemester 2022

Unsere Hochschule ist mit Präsenzlehrveranstaltungen in das Sommersemester 2022 gestartet.

Geprüft am: 28.04.2022

Lehrangebot angesichts hoher Abwesenheitsquoten

Die durch Mecklenburg-Vorpommern rauschende Omikron-Welle führt dazu, dass zahlreiche Studierende sich aufgrund einer Infektion in häusliche Absonderung begeben und die Präsenzlehrveranstaltungen nicht besuchen können.

Um zu vermeiden, dass die betroffenen Studierenden viel Stoff versäumen, bitte ich in Abstimmung mit den Dekanen alle Lehrenden, sofern noch nicht geschehen die Präsenzlehre um ein (möglichst synchrones) Onlineangebot zu ergänzen, also die Lehre "hybrid" durchzuführen: Nutzen Sie die dafür vorgesehene technische Ausstattung der Räume, um Ihre Lehrveranstaltungen live zu streamen, oder, wenn die Räume nicht besonders ausgestattet sind, behelfen Sie sich mit Ihrem Laptop und den Videokonferenzsystemen BigBlueButton oder MS Teams, um den Studierenden von zu Hause aus zu ermöglichen an der Lehrveranstaltung teilzuhaben. Bei Fragen dazu berät Sie das Team der Stabsstelle DEQ gerne!

Sollte die Lehrveranstaltung eine solche hybride Durchführung aus besonderen Gründen nicht zulassen, dann bitten wir - befristet bis zum Osterfest - die zweitbeste Alternative zu wählen und diese Lehrveranstaltung rein online anzubieten. Reine Präsenzangebote sollten in diesem Zeitraum beschränkt bleiben auf Lehrveranstaltungen, die besondere Räume erfordern und daher nicht digital umgesetzt werden können. Für die Teilnahme in Präsenz gelten weiterhin die bereits kommunizierten Rahmenbedingungen.

Siehe auch E-Mail des Prorektors für Bildung vom 28.3.2022 und Neuigkeit vom 28.3.2022.


Die Inhalte des Hygieneplans und der Teststrategie finden Sie ausschließlich online und übersichtlich geordnet in den Untermenüpunkten.

Die ursprüngliche Quell-Datei wird aufgrund der rasanten Entwicklung nicht aktualisiert.

Stand:10.9.2021

Inkraftsetzung

Der Hygieneplan wurde in Verbindung mit der Teststrategie als Dienstanweisung an der Hochschule Wismar am 13.09.2021 in Kraft gesetzt.
Gesundheitsamt Landkreis Nordwestmecklenburg: Zustimmung am 03.09.2021
Der Hygieneplan wurde dem Krisenstab des Bildungsministeriums zur Kenntnis gegeben: 08.09.2021

Stand: 10.9.2021

Unterweisungspflichten

Für Studierende und Beschäftigte

Über die Inhalte und den Ort der Veröffentlichung sind die Studierenden und die Beschäftigten zu unterweisen. Bitte ergänzen Sie Ihre üblichen Unterweisungsformulare entsprechend. Die Unterweisungen sind schriftlich zu dokumentieren und in den Bereichen vorzuhalten.

Stand: 14.9.2021

Textbeispiel

Textbeispiel

Ich bestätige zur Kenntnis genommen zu haben, dass der Hygieneplan Corona in Verbindung mit der Corona-Teststrategie an der Hochschule Wismar an allen Standorten gilt. Den Hygieneplan Corona und die Corona-Teststrategie findet man auf der Webseite unter www.hs-wismar.de/corona. Wegen der dynamischen Pandemielage werden diese Angaben ausschließlich online in einer übersichtlichen Menüpunktstruktur zur Verfügung gestellt.
Datum, Name, Vorname, Matrikelnummer, Unterschrift

Stand: 21.9.21

Für Beschäftigte

Die Beschäftigten werden gemäß der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 6.9.2021 über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) aufgeklärt und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung informiert.

COVID-19 Update

Die Erkrankung COVID-19 wird durch das SARS-Corona-Virus-2 (SARS-CoV-2) ausgelöst. Alle Menschen können, unabhängig vom Alter, erkranken. Das Virus wird hauptsächlich über Tröpfchen und sogenannte Aerosole in der Luft übertragen; eine Übertragung ist aber grundsätzlich auch über infektiöse Oberflächen in der Umgebung einer infektiösen Person möglich. Das SARS-CoV-2 gelangt über diese Wege von der infizierten Person auf die Schleimhäute (Mund, Nase, Augen, Rachen, Lunge) einer anderen Person und kann eine Erkrankung auslösen. Von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung vergehen im Mittel 5 bis 6 Tage. Die Ansteckungsgefahr ist 1-2 Tage um den Symptombeginn (vorher/nachher) am größten, leider ist sie bereits vor Symptombeginn vorhanden und kann zeitlich auch davon abweichen.

Die Deltavariante des Virus dominiert auch (99,4% der Getesteten) in Deutschland. Sie ist noch ansteckender, leichter übertragbar und führt zu schwereren Verläufen. Derzeit betrifft es v.a. jüngere und ungeimpfte Menschen.

Stand: 14.9.2021

Krankheitsverlauf und Erscheinungsbilder bei COVID-19

COVID-19 kann sich in einer Vielzahl von Krankheitssymptomen und Verläufen äußern und zahlreiche Bereiche des Körpers betreffen. Zu den Risikofaktoren gehören Vorerkrankungen, dabei auch Übergewicht und Bluthochdruck. Die Schwere der Erkrankung reicht von leichten Symptomen bis zum Tod. Die folgende Liste zeigt Wesentliches, ist aber nicht vollständig. Grundsätzlich gehören zu den häufigsten Symptomen der Erkrankung Husten, Schnupfen, Fieber, Geruchs- und Geschmacksstörungen und Muskelschmerzen. Weitere Symptome können sein:

Halsschmerzen, Atemnot, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Bindehautentzündung, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, psychische Beeinträchtigungen und Schläfrigkeit.

Stand: 14.9.2021

Lunge

SARS-CoV-2 verursacht sehr häufig Atemwegsinfektionen, aus denen sich  auch eine Lungenentzündung und ein akutes Lungenversagen entwickeln können, die eine künstliche Beatmung erforderlich machen.

Stand: 14.9.2021

Magen-Darm-Bereich

Eine  SARS-CoV-2-Infektion kann Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, aber auch Leberfunktionsstörungen verursachen.

Stand: 14.9.2021

Herz-Kreislauf-System

Im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2 und COVID-19 wurden auch Herzentzündung, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und weitere gefährliche Gefäßerkrankungen wie Thrombosen beobachtet.

Stand: 14.9.2021

Nieren

Auch eine Schädigung der Nieren kann bei COVID-19 auftreten.

Stand: 14.9.2021

Haut

Juckende Ausschläge, Pusteln, Rötungen, Quaddeln sowie Hautbläschen und Frostbeulen-ähnliche Hautstörungen können durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst werden.

Stand: 14.9.2021

Entzündungssyndrom

Einige Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf entwickeln 8-15 Tage nach Erkrankungsbeginn eine Verschlechterung im Sinne einer schweren außer Kontrolle geratenen Entzündungsreaktion. Dieses Syndrom führt häufig zu Multiorganversagen, das mit einer hohen Sterblichkeit verbunden ist.

Stand: 14.9.2021

Langzeitfolgen (Long Covid, Post Covid) einer Infektion mit SARS-Cov-2

Bei einer Infektion mit dem SARS-Coronavirus-2 gibt es Hinweise auf vermehrt auftretende mögliche längerfristige gesundheitliche Folgen, dem sogenannten „long COVID-Syndrom“ oder „post COVID-Syndrom. Das Long COVID Syndrom beschreibt Beschwerden, die über 4 Wochen lang anhalten und in der Regel keine nachweisbaren Corona-Viren vorhanden sind. Das kann auch bei Personen mit einem leichten oder symptomarmen Krankheitsverlauf auftreten. Zu den häufig in diesem Zusammenhang berichteten teilweise heftigen Beschwerden, die allein oder in Kombination auftreten können, zählen vor allem:

  • Müdigkeit, Erschöpfungsanfälle und eingeschränkte Belastbarkeit (sogenanntes „chronisches Fatigue“)
  • Kurzatmigkeit, Herz- Kreislaufbeschwerden
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen Muskelschwäche und -schmerzen, Kopfschmerzen Neurologische Symptome wie Gleichgewichtsstörungen
  • Psychische Beschwerden wie depressive Symptome und Ängstlichkeit.

Darüber hinaus werden auch eine Verschlechterung der Lungenfunktion sowie andere Organkomplikationen wie Leber- und Nierenfunktionseinschränkungen, Herzmuskelentzündungen und das Neuauftreten eines Diabetes mellitus beobachtet.

Stand: 14.9.2021

Prävention

Eine gezielte wirksame medikamentöse Therapie gegen die COVID-19 Erkrankung und das SARS-Coronavirus gibt es derzeit noch nicht – die Erkrankung ist in diesem Sinne noch nicht medikamentös heilbar. Es sind einige Medikamente in der Entwicklung. Bislang werden die Symptome medikamentös bekämpft. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die beste Möglichkeit, sich vor einer COVID-19-Erkrankung zu schützen, sich vollständig impfen zu lassen. Die Corona-Schutzimpfung ist die effektivste Maßnahme gegen eine Erkrankung an COVID-19, e gegen einen schweren Verlauf und somit auch gegen das Long COVID Syndrom. Es stehen dafür verschiedene Impfstoffe zur Verfügung.

Insbesondere in Hinblick auf die kalte Jahreszeit und den damit verbundenen Anstieg der Erkrankungen und der Inzidenz, ist eine vollständige Impfung dringend geraten! Lassen Sie sich jetzt impfen, da eine vollständige Impfung durch den Impfabstand von einigen Wochen seine Zeit dauert. Nach heutigem Kenntnisstand schützt eine vollständige Impfung vor einem schweren Krankheitsverlauf und in den meisten Fällen auch vor einer Infektion. Für eine grundsätzliche Beratung zur Corona-Schutzimpfung steht auch unser Betriebsarzt zur Verfügung. Zur Corona-Schutzimpfung können Beschäftigte während der Arbeitszeit freigestellt werden.

Stand: 14.9.2021

Dem Hygieneplan Corona sowie ergänzenden Festlegungen ist zwingend Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können ggf. nach Maßgabe des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) zur Verhängung von Bußgeldern führen.