Informationen zum Coronavirus

Briefe der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns an unsere Hochschulangehörigen vom 25.3.2020

an Studierende
to students

an Lehrende und Mitarbeitende
to Professors, employees and staff

Aussetzung des Präsenz-Lehr- und Prüfungsbetriebes bis 20. April 2020

Unsere Hochschule ist sich der Gesundheitskrise, die durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus' Covid-19 ausgelöst wurde, bewusst und verfolgt die Entwicklungen aufmerksam. Diese wirft auch bei unseren Studierenden und Beschäftigten etliche Fragen auf und führt zum Teil zur Verunsicherung. Deshalb werden hier vom Krisenstab, der seit dem 26. Februar 2020 aktiv ist, Informationen bereitgestellt.

Zwischenzeitlich sind auch in Mecklenburg-Vorpommern (Verdachts-)Fälle des Coronavirus zu verzeichnen. Auch Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind betroffen. Gleichzeitig ist die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes zu gewährleisten.
Aus diesem Grund hat die AL 1-Konferenz die nachfolgenden Hinweise beschlossen, nach denen bis auf Weiteres zu verfahren ist. Dies schließt nicht aus, dass aufgrund neuerer Erkenntnisse bzw. aufgrund einer ggf. geänderten Sachlage - im Einzelfall - auch andere Entscheidungen erforderlich sind.

Für bestimmte Beschäftigtengruppen können sich darüber hinaus - im Hinblick auf spezifische Erforderlichkeiten - davon abweichende Regelungen als notwendig erweisen.

Über die nachfolgenden Regelungen hinaus, soll daher an alle Beschäftigten appelliert werden, ihr privates Verhalten, das dienst- bzw. arbeitsrechtlichen Regelungen nicht zugänglich ist, so auszurichten, dass Ansteckungsgefahren möglichst vermieden werden und sie bereits bei geringsten Anzeichen von Krankheit dem Dienst fernbleiben. Dies betrifft auch das Reiseverhalten.

Handlungsanweisungen

Diese Handlungsanweisungen basieren auf den Erlassen des Bildungsministeriums M-V vom 13. März 2020 und vom 9. März 2020 (siehe pdf-Dateien)

Aussetzung Lehr- und Prüfungsbetrieb / Hochschulschließung

Auf Basis des Erlasses vom 13.3.20 (siehe Dateiliste) stellt unsere Hochschule bis zum 20. April 2020 den Lehr- und Prüfungsbetrieb ein, der nicht online angeboten werden kann.
Auch die Hochschulbibliothek und die Sporthalle bleiben­­ für den Publikumsverkehr geschlossen.
Das Studierendenwerk Rostock-Wismar hat bis auf Weiteres ihre Mensen, also auch die Mensa auf dem Wismarer Campus, sowie das Studierendenhaus in Rostock geschlossen.

Über eine etwaige Schließung der gesamten Hochschule als weitestgehende Maßnahme oder eine vorübergehenden Schließung einzelner Hochschulbereiche entscheiden im begründeten Fall die örtlich zuständigen Stellen. Die Anordnung von Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ist allein der Gesundheitsaufsicht des Landkreises Nordwestmecklenburg (in enger Abstimmung mit dem Rektor und dem Bildungsministerium) vorbehalten. Die Behörde wird auch festlegen, in welchem Ausmaß eine Schließung umgesetzt wird.

Veranstaltungen/Tagungen

Sämtliche Veranstaltungen (außer die des Lehr- und Prüfungsbetriebs), die auf dem Campus unserer Hochschule stattfinden bzw. vom Hochschulpersonal extern angeboten werden sollten, werden für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2020 abgesagt oder verschoben.
 

Dienstreisen

Dienstreisen werden nicht genehmigt und genehmigte sind nicht anzutreten.
Eventuell dennoch anfallende Reisekosten (z.B. durch Stornierungen) werden von den jeweiligen Dienststellen getragen.
 

Verhalten im Verdachtsfall

1. In allen Situationen Ruhe bewahren.

2. Alle Hochschulangehörigen (Personal und Studierende),

  • oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hattenund Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u. a. haben (meldepflichtiger „begründeter Verdachtsfall" laut RKI),

vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause.
Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt (keinesfalls unangemeldet zum Hausarzt!) in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst auf. Gleichzeitig wenden sich diese Personen umgehend an das örtlich zuständige Gesundheitsamt.
Des Weiteren ist sofort der Krisenstab der Hochschule über das Meldeformular (oder per E-Mail: krisenstab@hs-wismar.de) zu informieren.
Wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Studierende positiv auf das Corona-Virus getestet, ist der Krisenstab über das Meldeformular (oder krisenstab@hs-wismar.de) sofort zu informieren.

3. Hochschulangehörige,

  • die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • und/oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten,
  • aber noch keine Krankheitssymptome aufweisen,

haben den Krisenstab der Hochschule über das Meldeformular (oder krisenstab@hs-wismar.de) sofort zu informieren und umgehend Kontakt mit dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt aufzunehmen und unnötige Kontakte zu vermeiden.
Diese Personen haben bis zu ärztlichen Abklärung einen Aufenthalt auf dem Gelände/in den Gebäuden der Hochschule zu vermeiden.
Die Hochschule Wismar wird bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, soweit aus dienstlichen Gründen vertretbar, flexiblere und eigenständigere Form der Arbeitserledigung ermöglichen, wie beispielsweise Telearbeit oder Homeoffice. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre Vorgesetzten. Sollte dies nicht möglich sein, ist auch eine Freistellung vom Dienst in Betracht zu ziehen.
Quarantänemaßnahmen werden nur vom zuständigen Gesundheitsamt verhängt.
Liegt keine Erkrankung vor, erfolgt auch keine Krankschreibung. Wegen der Rechtsfolgen für die/den Arbeitnehmer/in wird auf das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (lfSG) verwiesen.

4. Hochschulangehörige,

  • die zwar in keinem Risikogebiet waren
  • und auch nicht innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten,
  • jedoch typische Krankheitssymptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. aufweisen,

haben bis zur ärztlichen Abklärung einen Aufenthalt auf dem Gelände/in den Gebäuden der Hochschule Wismar zu vermeiden.
Im Falle einer positiven Testung auf das Corona-Virus ist der Krisenstab über das Meldeformular (oder krisenstab@hs-wismar.de) sofort zu informieren.

5. Für Hochschulangehörige,

  • die nicht in einem Risikogebiet waren,
  • keinen Kontakt zu einem am Corona-Virus Erkrankten hatten
  • und auch keine Krankheitssymptome aufweisen,

sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt ihren Dienst antreten bzw. die Veranstaltungen besuchen.

6. Gäste der Hochschule Wismar (z. B. Gastdozentinnen/ Gastdozenten, Lehrbeauftragte oder Studierende),

  • die aus Risikogebieten einreisen
  • oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten,

müssen sich vor einer Tätigkeit an der Hochschule Wismar über die E-Mail Adresse krisenstab@hs-wismar.demelden und sollen danach zwei Wochen keinen direkten Kontakt zur Hochschule und zu Hochschulangehörigen aufnehmen.

Den Handlungsanweisungen ist zwingend Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können ggf. nach Maßgabe des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) zur Verhängung von Bußgeldern führen.

Den Handlungsanweisungen ist zwingend Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können ggf. nach Maßgabe des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) zur Verhängung von Bußgeldern führen.

Informationsmanagement Hochschule – Bildungsministerium

Die Angaben basieren auf den "Hinweisen des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V zum Umgang mit dem Corona-Virus" vom 9. März 2020 (siehe pdf-Datei) und auf den Erlass zur Verschiebung des Lehrbetriebs/Unterbrechung des laufenden Lehrbetriebs an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern vom 13. März 202 (siehe pdf-Datei)

  • Über die Meldung von Studierenden und Beschäftigten der Hochschule, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder die Kontakt mit einem bestätigt Covid-19-Erkrankten hatten, ist das Bildungsministerium unverzüglich zu unterrichten.
  • Darüber hinaus sind Informationen zu allen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona-Virus durch die Hochschule getroffenen Maßnahmen (wie Absagen von Veranstaltungen/Vorlesungen etc.) sofort an das Bildungsministerium zu melden.
  • Im Übrigen stellen die Hochschulen einen allgemeinen Lagebericht bis auf zunächst unbestimmte Zeit in folgendem Turnus dem Bildungsministerium zur Verfügung:
    Montag, Mittwoch und Freitag
  • Das Bildungsministerium wird seinerseits unverzüglich die jeweils betroffene Hochschule über bestätigte Verdachtsfälle informieren, die durch das Lagezentrum des Innenministeriums M-V an das Bildungsministerium weitergeleitet werden.

Links und Abkürzungen

Tagesaktuell veröffentlicht

Der  NDR informiert via App bzw. über den Liveticker der Webseite speziell zur aktuellen Situation im Norden.

Außerdem befindet sich auf den Webseiten des RKI eine umfangreiche Sammlung von Fakten mit Hinweisen zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle rund um das Thema Coronavirus.