Arbeitskreis Inklusion

Ziele des AK Inklusion

Das Ziel der Arbeitsgruppe ist eine inklusive Hochschule Wismar, denn beispielsweise 11 % aller Studierenden an deutschen Hochschulen haben laut der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks körperliche und gesundheitliche Beeinträchtigungen. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention geht seit 2006 ein gesellschaftlicher Bewusstseinswandel einher, der Teilhabe und Inklusion vorantreibt. Die Studienbedingungen für Studierende mit Behinderungen, chronischen und psychischen Erkrankungen und auch die Arbeitsbedingungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen an der Hochschule Wismar sollen diesen Herausforderungen Rechnung tragen. 

 

Um das Thema Inklusion und Barrierefreiheit an der Hochschule gemeinsam anzugehen, traf der Arbeitskreis am 30.10.2013 zum ersten Mal zusammen. Noch Ende 2013 wurde diese Idee dem Rektorat vorgestellt. 2014 wurde der Arbeitskreis um studentische Vertreterinnen und Vertreter erweitert. Für die Gruppe der ausländischen Mitarbeitenden und Studierenden mit Behinderungen wurde das IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern beim Robert- Schmidt-Institut an der Hochschule Wismar für die Mitarbeit gewonnen. Seit Juni 2014 hat der Prorektor für besondere Aufgaben die Leitung des Arbeitskreises übernommen. Die aktiven Mitglieder des Arbeitskreises sind im folgenden Abschnitt einzeln näher benannt.

Beratung für Studierende mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen

Die Inklusion von Studierenden mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen ist uns  ein besonderes Anliegen. Im Dezernat für Studentische und Akademische Angelegenheiten steht eine erfahrene Beraterin Studierenden mit Behinderungen, chronischen und psychischen Krankheiten zu allen Fragen rund um das Studium zur Seite. Studierende und auch Studieninteressierte können sich persönlich, per Mail oder per Telefon mit ihren Fragen an die Beratung wenden. Ihnen stehen außerdem diverse weitere Informationsangebote und Ansprechpartner_innen zur Verfügung, z. B. von der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung IBS beim Deutschen Studentenwerk, auf die wir gezielt verweisen können. Dabei werden im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten individuelle Situationen und Bedürfnisse berücksichtigt. Sprechen Sie uns gerne für ein persönliches Beratungsgespräch an.

Beratung: Studium mit Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankung

Prorektorin für besondere Aufgaben

Der Prorektor oder die Prorektorin für besondere Aufgaben ist schwerpunktmäßig für strategische Hochschulentwicklung, Baumaßnahmen und Inklusion zuständig. Diese Funktion ist aktuell in Personalunion geschäftsführende Direktorin des Robert-Schmidt-Instituts der Hochschule Wismar. Dieses dritte Prorektorat wurde erstmalig in 2014 durch den Senat der Hochschule Wismar für die Amtszeit vom 01. August 2014 gewählt und wurde bis zum 31. Juli 2017 von Prof. Dr. Anton Hahne gestaltet. Seit 01. August 2017 hat Frau Prof. Annette Leyener das Amt inne.

Informationen zur Hochschulleitung

Behindertenbeauftragte

Eine weitere Form der Interessenvertretung sowie der Politikberatung zugunsten behinderter Menschen sind Behindertenbeauftragte. Behindertenbeauftragte an Hochschulen in M-V sind auf der Grundlage des §89 im Landeshochschulgesetz (LHG M-V) tätig: Der Senat wählt eine Behindertenbeauftragte oder einen Behindertenbeauftragten, die oder der die Belange behinderter Hochschulmitglieder vertritt; ihre oder seine Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Behindertenbeauftragte oder der Behindertenbeauftragte wirkt darauf hin, Nachteile für Behinderte zu beseitigen. Sie oder er wirkt insbesondere bei der Planung und Organisation der Lehr- und Studienbedingungen für Mitglieder und Angehörige der Hochschule mit, soweit die Aufgaben nicht durch die Schwerbehindertenvertretung nach § 95 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch wahrgenommen werden. In diesem Rahmen hat sie oder er das Recht zur Einholung sachdienlicher Informationen, zur beratenden Teilnahme an Gremiensitzungen, zur Abgabe von Stellungnahmen sowie zur Unterbreitung von Vorschlägen.

Der Senat hat am 16. Mai 2019 Frau Dr. Antje Bernier zum zweiten Mal zur Behindertenbeauftragten wiedergewählt, ihre erste Amtszeit begann am 1. Juni 2015.

Informationen zum Studium mit Behinderung und chronischen Erkrankungen

Schwerbehindertenvertretung (SBV)

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) wird gemäß SGB IX § 94 von den schwerbehinderten oder gleichgestellten Beschäftigten der Hochschule Wismar zur Vertretung ihrer Interessen gewählt. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Seit 01.12.2018 sind als gewählte Vertrauensperson Herr Nico Schreiber und als Stellvertreterin Frau Theres Lichtner im Amt, die Amtszeit endet am 30.11.2022. Weitere Informationen zur Schwerbehindertenvertretung der Hochschule.

Aufgaben: Die Schwerbehindertenvertretung hat die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben im Betrieb oder der Dienststelle zu fördern und deren Interessen zu vertreten (§ 95 Abs.1 SGB IX). Dabei hat sie vor allem

  • darüber zu wachen, dass die zugunsten der schwerbehinderten Menschen geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen durchgeführt, insbesondere auch die dem Arbeitgeber obliegenden Verpflichtungen (§§ 71, 72 und 81–84 SGB IX) erfüllt werden;
  • Maßnahmen, die den schwerbehinderten Menschen dienen, bei den zuständigen Stellen zu beantragen (d.h. Maßnahmen, die mit der beruflichen Teilhabe und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in Zusammenhang stehen);
  • Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten Menschen entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hinzuwirken;
  • über den Abschluss einer Integrationsvereinbarung zu verhandeln;
  • bei der Einführung und Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements mitzuwirken;
  • Beschäftigte bei der Antragstellung auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft oder auf Gleichstellung zu unterstützen (§ 95 Abs.1 Satz 2 SGB IX).
AStA-Referat für Soziales

Der AStA ist der Allgemeine Studierendenausschuss. Er setzt sich für die Belange der Studierenden in den verschiedensten Bereichen ein. Dies sind zum einen hochschulpolitische und soziale Aufgaben aber auch die Bereiche Kultur, Umwelt und politische Bildung. Referentinnen und Referenten werden jeweils zu Beginn des Wintersemesters für ein Jahr gewählt. Jede gewählte Person kann ihr Aufgabenfeld nach eigenem Ermessen gewichten, je nachdem welche Aufgaben zu der Amtszeit besonders dringlich sind. 

Im Referat für Soziales und im Referat Hochschulpolitik werden Themen aus der Gleichstellung, aus der familiengerechten Hochschule, zur Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk, zu Veranstaltungen und zum Thema Studieren mit Behinderung unterstützt.

Informationen zu den Ansprechpartner_innen

AStA-Referat für Integration und internationale Vernetzung

Der AStA ist der allgemeine Studierendenausschuss. Er setzt sich für die Belange der Studierenden in den verschiedensten Bereichen ein. Dies sind zum einen hochschulpolitische und soziale Aufgaben aber auch die Bereiche Kultur, Umwelt und politische Bildung. Referentinnen und Referenten werden jeweils zu Beginn des Wintersemesters für ein Jahr gewählt. Jede gewählte Person kann ihr Aufgabenfeld nach eigenem Ermessen gewichten, das ist von der Aufgabendringlichkeit in der Amtszeit abhängig. 

Im Referat für Integration und internationale Vernetzung werden Belange ausländischer Studierender unterstützt und unter anderem ein Buddy-Programm und ein Sprachcafé organisiert.

Seit Oktober 2014 ist Lisa Bongartz Referentin für Integration und internationale Vernetzung und Co-Referent ist Philipp Böhme. 

Interkulturelle Vernetzung

Das Teilprojekt „Integration und qualifizierte Zuwanderung als Beitrag zur Fachkräftesicherung“ im bundesweiten Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)” hat das Ziel, ausländische Studierende, Absolvent_innen und Menschen mit Migrationshintergrund allgemein beim Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen und somit ihr Potential besser zu nutzen. 

Im Rahmen des Teilprojektes werden qualifizierte Beratung zum deutschen Aufenthaltsrecht, Ausbildungsmarkt und Arbeitsmarktzugang, sowie konkrete Hilfestellung für die Bewerbungsprozesse in Deutschland angeboten. Damit sollen die Projekt-Teilnehmer_innen bestmöglich auf den Berufseinstieg sowie bei der Arbeitssuche unterstützt werden. Das Teilprojekt arbeitet eng mit dem Career Service und der Robert-Schmidt-Institut der Hochschule Wismar zusammen und betreibt Lobbyarbeit für die Zielgruppe.

Ansprechpartner: José Miguel Flores Vásquez
c/o Robert-Schmidt-Institut der Hochschule Wismar

Mehr zu Integration und qualifizierte Zuwanderung als Beitrag zur Fachkraftsicherung

Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagentbeauftragte (AGUM)

AGU-Managementbeauftragte sind für die Einführung, Verwirklichung und Aufrechterhaltung des Managementsystems zuständig. Sie  koordinieren die Arbeiten und kommunizieren das System innerhalb der Hochschule. Die Managementbeauftragten sind von der Hochschulleitung schriftlich zu bestellen.

Rechte

  • Jederzeitiges Vortragsrecht bei der Hochschulleitung
  • Recht auf eigene Schulung und Fortbildung

Hochschulspezifische Rechte

  • Recht zu jederzeitigen Begehung aller Bereiche der Hochschule
  • Übertragung der Aufgaben zur Aufrechterhaltung des Systems auf geeignete Personen

Pflichten

  • Sicherstellung der Umsetzung, Fortschreibung und Optimierung des Managementsystems 
  • Sicherstellung der Beratung der Hochschulleitung hinsichtlich Verbesserungsmöglichkeiten im AGUM
  • Pflege der Dokumentation des AGUM-Systems und Sicherstellung der Konformität mit den zugrunde liegenden Normen
  • Sicherstellung von Begehungen und internen Audits
  • Überwachung der Durchführung und Wirksamkeit von Korrektur- und Verbesserungsmaßnahmen
  • Sicherstellung der Vermittlung der Inhalte des AGUM an die Beschäftigten
  • Organisation von zielgruppenspezifischen Schulungsveranstaltungen 
  • Hinwirkung auf eine ständige Verbesserung des Managementsystems 
  • Mitwirkung bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen


Ansprechpartnerin: Dr. Antje Bernier
Mehr Informationen zum AGUM System der Hochschule Wismar

Hauptschwerbehindertenvertretung (HSBV)

Die Hauptschwerbehindertenvertretung vertritt die Interessen der schwerbehinderten Menschen in Angelegenheiten, die den Geschäftsbereich mehrstufiger Verwaltungen insgesamt oder mehrere Dienststellen des Dienstherrn betreffen und von den Schwerbehindertenvertretungen der Dienststellen bzw. von den Bezirksschwerbehindertenvertretungen der mehrstufigen Verwaltungen nicht geregelt werden können (§ 97 Abs.5 SGB IX). Ferner ist die Hauptschwerbehindertenvertretung auch in persönlichen Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen, über die eine oberste Dienstbehörde als übergeordnete Dienststelle entscheidet, zuständig, sofern nicht der Personalrat der Beschäftigungsbehörde zu beteiligen ist (§ 97 Abs.6 Satz 3–4 SGB IX). (vgl. https://www.integrationsaemter.de/Fachlexikon/Hauptschwerbehindertenvertretung/77c442i1p/index.html zuletzt geprüft am 16.9.2015),

Die Hochschule Wismar ist durch die Schwerbehindertenvertretung (SBV) in der Hauptschwerbehindertenvertretung (HSBV) beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern vertreten. 

Vertrauensperson der HSBV ist Frau Alexandra Kahl vom Staatlichen Museum Schwerin.

Kontakt über die Geschäftsstelle:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V
Johannes-Stelling-Straße 31 in 19053 Schwerin            
Fon: (0385) 588 7069, Fax: (0385) 588 7088
hauptschwerbehindertenvertretung@bm.mv-regierung.de

Kontakt

Prorektorin für besondere Aufgaben

Behindertenbeauftragte der Hochschule

Beratung: Studium mit Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankung

Schwerbehindertenvertretung