Medienrecht in der Lehre

Im digitalen Zeitalter ist es von immer größerer Bedeutung, urheberrechtlich geschützte Materialien korrekt zu nutzen. Informieren Sie sich daher auf diesen Seiten, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind. Profitieren Sie auch von unseren umfangreichen Tipps zum Umgang mit freien Materialien.

Erläuterungen zu § 60a UrhG
  • § 60a UrhG erlaubt es, für den Unterricht und die Lehre an Bildungseinrichtungen (z. B. Schulen und Hochschulen) grundsätzlich bis zu 15 Prozent eines Werkes zu nutzen.
  • § 60b UrhG erleichtert die Herstellung von Unterrichts- und Lehrmedien.
  • § 60c UrhG gestattet, für die nicht-kommerzielle wissenschaftliche Forschung grundsätzlich bis zu 15 Prozent eines Werkes zu nutzen; für die eigene wissenschaftliche Forschung wird die Vervielfältigung von 75% eines Werkes erlaubt.
  • § 60d UrhG regelt erstmals das sog. Text- und Data Mining. Dies ist eine Forschungsmethode, bei der großer Mengen urheberrechtlich geschützter Inhalte (z. B. Texte, Bilder, Tonaufnahmen) automatisiert ausgewertet werden.
  • § 60e UrhG enthält verschiedene Erlaubnisse für Bibliotheken. So dürfen sie beispielsweise Werke aus ihrem Bestand zum Zwecke des Erhalts digitalisieren. Geregelt werden auch die sog. Terminalnutzung und Versand von Kopien durch Bibliotheken.
  • § 60f UrhG enthält für Archive, Museen und Bildungseinrichtungen ähnliche Erlaubnisse wie für Bibliotheken.

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Weiterführende Links

Justiziar der Hochschule

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