Beratung & Coaching

Wir sind alle unterschiedlich. Das zeichnet uns aus.

Wir bieten Euch, den Studierenden und Absolventen unserer Hochschule, im KarriereService individuelle Beratungs- und Dienstleistungsangebote - rund um den Berufseinstieg und verschiedenste interdisziplinäre Projekte - an.
Dafür möchten wir Euch schon frühzeitig diverse Perspektiven aufzeigen und Euch ermutigen, die Vielfalt dieser Möglichkeiten auch bereits schon während Eures Studiums zu nutzen. Wir möchten Euch dabei helfen, gut durchdachte, und auf Eure persönliche Situation und individuelle Kompetenzen zugeschnittene, Entscheidungen für Euren ganz eigenen Karriereweg zu treffen.

Dies geschieht durch individuelle Beratungsgespräche und Coachings, in denen wir gemeinsam Eure individuellen Chancen und Möglichkeiten analysieren und zielgerichtet auf Euer ganz persönliches Potential achten.


Neugierig?  Für eine Terminvereinbarung schreibe uns gerne eine kurze E-Mail an: karriere@hs-wismar.de

Die Beratungsgespräche sind natürlich streng vertraulich und eine Dienstleistung des Robert-Schmidt-Instituts der Hochschule Wismar.
 

Kontakt

Dido Ariane Braun
Master of Arts

Robert-Schmidt-Institut der Hochschule Wismar
KarriereService
Philipp-Müller-Str. 12
23966 Wismar

03841 753-77 49
karriere@hs-wismar.de

Temine Mo-Fr. nach Vereinbarung möglich

Jetzt lesen!

Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
(Henry van Dyke, US-amerikanischer Geistlicher und Schriftsteller, 1852 - 1933)


Praktikumsbörse / Stellenausschreibungen

Wir sind für Euch da!

Alle aktuellen Praktika und Stellenausschreibungen sind direkt am schwarzen Brett in Stud-IP zu finden!


Direkt zum schwarzen Brett

 


Vorbereitungen zum persönlichen Gespräch / Tipps & Tricks

Jedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität.
(Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763 - 1825)

Im Internet gibt es zahlreiche Beispiele und Muster zur Optimierung der eigenen Bewerbungsunterlagen. Bei Deiner Recherche wirst Du jedoch feststellen, dass sich diese oft sehr stark unterscheiden, ebenso wie die Vielzahl der ausgeschriebenen Stellen, und auch die Werte und Kulturen eines jeden Unternehmens. Jeder Job verlangt nach einer individuellen Persönlichkeit – darum: nutzt Eure Einmaligkeit, unterstreicht Eure Individualität, und, ganz wichtig: seid authentisch, seid ihr selbst!

Schickt uns Eure Bewerbungsunterlagen bitte ausschließlich als eine pdf-Datei, und beantwortet dazu vorab noch folgende Fragen:


Für Deinen Karrierestart:
- Ab wann kannst Du mit Deiner Arbeit beginnen?
- In welcher Branche/ Fachrichtung würdest Du gern tätig sein?
- Hast Du eine Wunschregion in der Du arbeiten möchtest?
- Wo hast Du Dich ggf. schon beworben?
 

Für Deine Praktikumsbewerbung:
- Ab wann ist Dein Praktikumsbeginn geplant und wie lange bist Du verfügbar?
- In welcher Branche würdest Du gern tätig sein?
- Welche Kompetenzfelder belegst Du im Studium?
- Wo hast Du Dich ggf. schon beworben?
 

Das Unternehmen und die Stellenausschreibung

Bevor Du beginnst, Deine Bewerbung zu gestalten und das Anschreiben zu formulieren, solltest Du das Unternehmen und dessen Werte, das Team und vor allem auch die Stellenausschreibung genau studieren. 

Handelt es sich um ein junges, dynamisches Team oder ist das Unternehmen konservativ aufgestellt? Wer bekommt die Bewerbung als erstes auf den Tisch?
Hat das Unternehmen einen facebook-Auftritt?
Gibt es Forenbeiträge?
Finde heraus, welche "Sprache" das Unternehmen spricht. Nur wenn Du den Nerv des Lesers triffst und das Interesse wecken kannst, hast Du die erste Hürde genommen und eine Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. 

Tipp: Vermeide Standardbewerbungen, die theoretisch auf jede Stelle passen. Der Empfänger Deiner Bewerbung muss merken, dass Du Dich mit dem Unternehmen und der Stellenbeschreibung auseinandergesetzt und nach den gestellten Anforderungen verfasst hast.

Der Lebenslauf

Mit Deinem Lebenslauf skizzierst Du Deinen bisherigen beruflichen Werdegang. Hier zeigst Du detailliert auf, in welchen Stationen Du die im Anschreiben aufgeführten Kenntnisse und Qualifikationen erlangt hast. 

  1. Persönliche Angaben
    Zu den persönlichen Angaben gehören in jedem Fall NameAdresse und Kontaktdaten, also E-Mail und/oder Telefon. Alle weiteren Angaben zum Alter, Geburtsort, Geschlecht, Familienstand sowie zur Nationalität oder Religion sind laut AGG keine Pflichtangaben.
    Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie zwingend weggelassen werden sollten - überlege Dir was sich für Dich richtig anfühlt, was und wie Du Dich Deinem vielleicht zukünftigen Arbeitgeber von vorne herein präsentieren möchtest.
  2. Akademische Ausbildung & Berufserfahrung
    Der Lebenslauf sollte möglichst strukturiert formuliert werden. Er muss dabei nicht zwingend von vorn bis hinten chronologisch aufgebaut sein. Wichtig ist jedoch, die akademische Ausbildung von der Berufserfahrung zu trennen und in den einzelnen Abschnitten mit den aktuellen Stationen zu beginnen. 
  3. Praktische Erfahrungen 
    Ein weiterer Abschnitt kann die gesammelten praktischen Erfahrungen im Rahmen von Praktika und Nebentätigkeiten enthalten, welche einen Bezug zu Deinem Studium aufweisen. Diese Tätigkeiten kann man z. Bsp. unter der Überschrift studienbegleitende Tätigkeiten zusammenfassen. Praktika erhalten wieder eine separate Überschrift.
  4. Außeruniversitäre Tätigkeiten und Engagement 
    In diesem Abschnitt können Dein soziales Engagement, sofern vorhanden, sowie andere außeruniversitäre Tätigkeiten aufgelistet werden, welche keinen unmittelbaren Bezug zu Deinem Studieninhalt aufweisen, wie z.B. Trainer einer Handballmannschaft oder die Mitgliedschaft in einem studentischen Gremium.
  5. Sonstige Kenntnisse und Fähigkeiten
    Hier stehen alle Kompetenzen, wie Sprachen, PC-Kenntnisse, Führerschein etc.
  6. Hobbys und Interessen
    Zum Thema Hobbys teilen sich die Meinungen. Es empfiehlt sich daher, nach Deinem Bauchgefühl und der Art der ausgeschriebenen Stelle sowie dem Unternehmensauftritt zu entscheiden, ob und welche Hobbys Du in Deinem Lebenslauf erwähnst. Auf jeden Fall gehören hier nur die Hobbys rein, die Du tatsächlich regelmäßig betreibst.
  7. Lücken im Lebenslauf
    Verschweige keine Lücken im Lebenslauf. Der Leser Deiner Bewerbung wird Dich sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem möglichen Vorstellungsgespräch darauf ansprechen. Diese Zeiten können als Orientierungsphase benannt werden. Auch Auszeiten wie ein Auslandsaufenthalt nach erfolgreichem Abschluss sollten nicht mit erfundenen Fakten kaschiert werden. Stehe zu Deinen Entscheidungen, egal ob Studienabbruch, eine bewusste Auszeit oder eine Orientierungsphase – sein schlichtweg authentisch.

Tipp: Gestalte Deinen Lebenslauf chronologisch rückwärts und so übersichtlich und strukturiert wie möglich. Unter jede berufliche Station fasst Du zwei bis drei der ausgeübten Kerntätigkeiten zusammen (möglichst mit Bezug zur ausgeschriebenen Stelle).

Das Motivationsschreiben/die dritte Seite

Es gibt weder eine klare Definition für ein Motivationsschreiben, noch bist Du, als Bewerber, an konkrete Vorgaben gebunden. Vielmehr soll auf eine kreative Art und Weise die individuelle Motivation für die Bewerbung zum Ausdruck gebracht werden – gegliedert wie eine kleine Geschichte in „Einleitung, Hauptteil und Schluss“.
Um hier die Aufmerksamkeit des Lesers nicht zu verlieren, kann man ein paar wichtige Aspekte beachten:

  • verzichte auf viele Sätze ohne relevanten Inhalt (Bsp.: "Durch Recherchearbeiten bin ich auf Ihr Programm aufmerksam geworden.")
  • verliere nicht Deinen "roten Faden"
  • vermeide Wiederholungen aus Deinem Lebenslauf
  • aber beschreibe ggf. an konkreten Situationen aus Deinem Lebenslauf, wie Du bestimmte Fähigkeiten entwickeln und erweitern konntest
  • erwähnen nur die für die Stelle relevante Informationen
  • kopieren keine Standardsätze

 

Das Motivationsschreiben soll Dein individuelles Interesse für diese Stelle zum Ausdruck bringen, und Dich gleichzeitig als die einzig geeignete Person für diese Stelle darstellen. Dabei kannst Du Dich an folgenden Fragen orientieren:

  • Warum bist Du motiviert, genau diese Stelle anzutreten?
  • Was sind Deine Fähigkeiten und Qualifikationen?
  • Wie kannst Du in dieser Stelle Deine Fähigkeiten und Qualifikationen einbringen?
  • Warum bist gerade Du für diese Stelle geeignet?
  • In welcher Weise könnte das Unternehmen von Dir profitieren?
  • Inwiefern kannst Du Dich in dieser Stelle weiterentwickeln?

Dabei sollte Dein Motivationsschreiben jedoch eine Seite nicht überschreiten. Vergewissere Dich, dass das Schreiben genau auf die konkrete Stelle zugeschnitten ist und keinem Muster oder Standard entspricht. 

Tipp: Mache Dir klar, warum Du die ideale Besetzung für diese Stelle bist. Hast Du Dich erst einmal mit Deinen Fähigkeiten und Kompetenzen auseinandergesetzt, müssen diese Informationen nur noch in eine sinnvolle und für den Leser ansprechende Art aufgeschrieben werden.

Das Layout der Bewerbung

Neben dem Inhalt der Bewerbung ist das Layout von zentraler Bedeutung. Noch bevor der Empfänger den ersten Satz Ihrer Bewerbung gelesen hat, bekommt er durch das Layout einen ersten Eindruck von Ihrer Arbeitsweise. Deine Unterlagen sollten daher übersichtlich und in einem einheitlichen Layout gestaltet sein. Die DIN 5008 gibt eine Orientierung zur Gestaltung eines Geschäftsbriefes und ist somit als Empfehlung zu verstehen. Hinsichtlich des Aufbaues Deiner Bewerbung kannst Du Dich also an folgender Reihenfolge orientieren:

  1. Deckblatt (optional)
  2. Anschreiben
  3. Lebenslauf
  4. Motivationsschreiben/Dritte Seite (optional/wenn gefordert)
  5. Anlagenübersicht (optional)
  6. Anlagen (in chronologischer Reihenfolge zum Lebenslauf) 

Schriftart 
Verbreitet sind die Schriftarten Arial oder Times New Roman. Festgelegt sind diese jedoch nicht, sodass Du auch eine andere Schriftart verwenden kannst, sofern diese gut lesbar ist und nicht zu sehr ablenkt. Wichtig ist, dass die gesamten Bewerbung EINE einheitliche Schriftart verwenden. 
Tipp: Finde heraus, welche Schriftart das Unternehmen verwendet.

Schriftgröße 
Optimal ist eine Schriftgröße von 12 Punkt, jedoch grundsätzlich nicht kleiner als 11 Punkt.

Schriftfarbe 
Wähle schwarz oder ein gut lesbares grau.

Format 
Das Hochformat ist das gängigste Format. Bewerbungen sind auch im Querformat möglich - erlaubt ist grundsätzlich, was kreativ UND seriös ist, zum Unternehmen, der Stellenbeschreibung und der Deiner gesamten Präsentation passt.

Satzausrichtung 
Festgelegt ist die Satzausrichtung laut DIN 5008 nicht und ist im Wesentlichen Geschmackssache. Wir empfehlen jedoch die linksbündige Satzausrichtung, da sich das Anschreiben so leichter lesen lässt, mehr Orientierungspunkte bietet und lebendiger wirkt. Zudem entstehen keine unschönen Abstände zwischen den einzelnen Wörtern. 

Zeilenabstände 
Wähle einen einzeiligen Zeilenabstand.

Seitenzahlen 
Nummeriere Deine gesamte Bewerbung, wobei Du auf dem Deckblatt und Deinem Anschreiben auf eine sichtbare Seitenzahl verzichten solltest.

Kopf- und Fußzeilen 
Verwenden Sie eine einheitliche Kopf- und Fußzeile auf jedem Blatt Ihrer Bewerbung, damit die Zuordnung zu Ihrer Person zu jeder Zeit möglich ist. Wir empfehlen als Kopfzeile Ihren Namen sowie Ihren (angestrebten) Studienabschluss. In die Fußzeile schreiben Sie bitte Ihren Namen sowie Ihre Adresse und Kontaktdaten.

Foto 
Investiere in ein gutes Bewerbungsbild, denn leider scheitern Bewerbung auch an unvorteilhaften Aufnahmen. Solltest Du ein Deckblatt verwenden, bringe das Bild dort unter. Ansonsten gehört es auf den Lebenslauf.

Lebenslauf 
Das Layout des Lebenslaufes orientiert sich im Wesentlichen an dem des Anschreibens. Nutze hier also, wie schon gesagt, dieselbe Schriftart, -größe und -farbe. Natürlich kannst Du im Lebenslauf ein wenig kreativer sein. Jedoch empfehlen wir, Formatierungen wie unterschiedliche Schriftgrößen, fett oder kursiv gedruckte Wörter nur sparsam einzusetzen, um ein harmonisches Design zu erzeugen. 
Tipp: Möchtest Du Farben im Design verwenden, orientiere Dich an den Farben des jeweiligen Unternehmens.

Sollte es Dir schwer fallen, ein eigenes Layout für die Bewerbung zu gestalten, recherchieren ruhig im Internet und orientiere Dich zunächst an ansprechenden Vorlagen und Mustern. 

Tipp: Die Optik Ihrer gesamten Bewerbung gibt Aufschluss darüber, wie Du arbeitest und wer Du bist - jedenfalls bildet sich beim Leser danach bereits ein erster Eindruck über Dich! Gestalte daher ein harmonisches Layout, welches Deinen Charakter wiederspiegelt und sich einheitlich durch die gesamte Bewerbung zieht und setzte Formatierungen nur dosiert ein. 

Die Onlinebewerbung

Heutzutage kommt es immer weniger vor, dass Bewerbung tatsächlich im Mappen-Format postalisch an das Unternehmen gesendet werden. Üblich sind inzwischen zunehmend Onlinebewerbungen, sei es per Mail oder per Eingabe der Daten in das Bewerberportal des jeweiligen Unternehmens. 

Die Möglichkeiten und die Art und Weise, ein Unternehmen von den eigenen Potentialen zu überzeugen und darauf aufmerksam zu machen, sind Dank des WWW unbegrenzt. Die Erstellung eines Profils auf XING, LinkedIN oder Facebook stellen hier nur eine Möglichkeit dar. Denkbar sind darüber hinaus auch eine eigene Homepage, ein Youtube-Channel, ein Blog usw., auf den man das betreffende Unternehmen bewusst lenkt. Mehr zum Einsatz sogenannter "Personal-Branding-Maßnahmen" unter Deine Spuren im WWW.

Solltest Du Deine Bewerbung per E-Mail an den potentiellen Arbeitgeber versenden, solltest Du Folgendes beachten: 

Eine PDF-Datei 
Versende die gesamte Bewerbung, vom Deckblatt bis zum letzten Zeugnis, in EINER PDF-Datei. Der Personaler wird keine Zeit und Motivation haben, sich jedes einzelne Dokument herunterzuladen, abzuspeichern und auszudrucken. Die höchst zulässige Größe der Datei unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Üblich ist hier eine Größe von nicht mehr als 3,5 MB. 

Probedruck 
Bevor Du Deine Bewerbung per E-Mail versendest, kontrolliere Alles indem Du die Unterlagen in Farbe und in schwarz-weiß ausdruckst. So kannst Du sicherstellen, dass das Layout und Dein Foto gut zu erkennen ist. 

E-Mail-Text 
Verfasse keinen langen E-Mail-Text. Formuliere einen freundlichen und interessanten Satz und verweisen dann vielmehr auf das Anschreiben bzw. die Bewerbungsunterlagen im Anhang. 

Betreff 
Formuliere den E-Mail-Betreff identisch zu dem Anschreiben.

Datei-Name 
Achte darauf, dass der Datei-Name Deiner Bewerbung Deinen vollständigen Namen sowie die betreffende Stelle enthält.

Tipp: Die Onlinebewerbung optimiert den Bewerbungsprozess auf beiden Seiten. Achte also darauf, Deine Online-Bewerbung so zu versenden, dass sie für den Empfänger leicht zuzuordnen, zu öffnen und auszudrucken ist.

Der Messebesuch

Recruiting-Messen bieten Dir die Gelegenheit, einfach, schnell und in entspannter Atmosphäre potentielle Arbeitgeber kennenzulernen. Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Regionen stellen ihre Unternehmen vor und informieren über ihre Angebote für Direkteinsteiger, Trainees und Praktikanten.

Auch auf Recruiting-Messen gilt der Grundsatz, sich wie auf ein offizielles Vorstellungsgespräch vorzubereiten, daher solltest Du folgende Vorbereitungen treffen:

  • verschaffe Dir im Vorfeld einen Überblick über die ausstellenden Unternehmen 
  • wählen Sie ein adäquates Outfit, aber verstelle Dich nicht komplett, es sollte auch authentisch sein und Du musst Dich wohl fühlen
  • recherchiere die Unternehmen, die Dich besonders interessieren
  • skizziere Dir einen groben Gesprächsleitfaden, um den Unternehmensvertretern in einem möglichen Gespräch kompetent und informiert gegenüberzustehen
  • bereiten Deine Unterlagen vor

Um bei Deinem Gesprächspartner in Erinnerung zu bleiben, sollten Du Dir Visitenkarten, oder besser noch, einen Bewerbungsflyer erstellen. So hat das Unternehmen auf einen Blick Deinen bisherigen Werdegang sowie Deine Kompetenzen und Potentiale zusammengefasst vorliegen. Vermerke außerdem, ab wann Du dem Unternehmen zur Verfügung stehen könntest, in welchem Bereich Sie einsteigen wollen und in welcher Form Sie eine Beschäftigung suchen.

Bei der Gestaltung Deines Flyers beraten wir Dich gern.

Tipp: Gehe nicht komplett unvorbereitet auf eine Jobmesse. Nutze Deine Chance, in kurzer Zeit möglichst viele potentielle Arbeitgeber kennenzulernen. Überlegen Dir eine Strategie, Deine individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermarkten und bei den Unternehmen in positiver Erinnerung zu bleiben.

Die Spuren im WWW

Wenn Du Dich bei einem Unternehmen bewirbst und in die engere Auswahl für die entsprechende Stelle kommst, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Name im Netz recherchiert wird. Unvorteilhafte Fotos, unqualifizierte Forenbeiträge oder ein mangelndes XING-Profil lassen hier Deine Chancen auf die Wunschstelle schnell sinken. Du solltest also sicherstellen, dass entsprechende Dinge bereinigen und im Sinne Deiner positiven Reputation einen optimalen und authentischen Webauftritt aufbauen.

Onlinereputation 
Googele Dich doch einfach mal selbst, um herauszufinden, welche Inhalte sich im WWW unter Deinem Namen tummeln. Wichtig: Setzte Deinen Namen dabei in Anführungszeichen. 

Karrierenetzwerke 
Im Gegensatz zu Facebook sind XING, LinkedIn und Co. Business-Netzwerke, wobei XING mit mehr als 10 Mio. Mitgliedern das größte darstellt. Diese Netzwerke stellen eine großartige Chance dar, seine Kompetenzen und beruflichen Qualifikationen darzustellen. Der neue Chef, aber auch potentielle Kunden und Geschäftspartner informieren sich hier gerne über Dich. Nutze also die Möglichkeit, Dein Profil so individuell, interessant und konkret wie möglich zu gestalten. Mehr Tipps dazu unter Dein Xing-Profil.

Private Netzwerke
Der eigene Youtube-Kanal, Blog oder Instagram-Account gehören, ebenso wie das Facebook-Profil zu den privaten Netzwerken, wenngleich ebenso fachliche oder berufliche Inhalte auf diesen Kanälen kommuniziert werden können. Dass hier das Partybild von letzter Nacht ggf. nur bedingt einen positiven Eindruck bei einem potentiellen Chef hinterlässt, müssen wir Dir an dieser Stelle nicht erklären. Vielmehr solltest Du aber wissen, dass sich private Webauftritte auch lohnen können, vorausgesetzt der Inhalt ist seriös und relevant für die Stelle. Dies könnte bspw. der Fall sein, wenn Du in Deinem Blog/Homepage als Experte für ein bestimmtes Thema auftrittst und kontinuierlich darüber berichtest. 

Tipp: Es heißt, "das WWW vergisst nichts". Achte also darauf, wie und wo Du welche Inhalte platzierst, doch bleibe dabei auch authentisch. Sei aktiv, vernetze Dich, tausche Erfahrungen aus und halten Dein Profil so aktuell wie möglich.

Das Xing-Profil

XING ist das Facebook der Geschäftskontakte, Du nutzt es also wie eine Art mediale Visitenkarte.
Um sich erfolgreich zu präsentieren, solltest Du Folgendes beachten:

  1. Der wichtigste Punkt zur Verfeinerung des Profils ist die Registerkarte „Businessdaten“. In dem Bereich „Ich suche“ gibst Du möglichst die Fachbegriffe ein, bei denen Du durch andere XING-Mitglieder Unterstützung benötigst, bspw. „Finanzberater“ oder „Verleger“. Wichtig ist, dass Du die Stichwörter einzeln und per Komma trennst, da XING für die einzelnen Wörter Verlinkungen erstellt und Du damit jene Personen finden kannst, welche das entsprechende Stichwort auf Ihrer Seite verwenden. Möchtest Du anderen XING-Mitgliedern helfen und kennst Du sich in einem Themengebiet aus, so kannst Du dies in der Rubrik „Ich biete“ veröffentlichen.
  2. XING bietet zudem die Möglichkeit, Deinen tabellarischen Lebenslauf auf der persönlichen Seite zu veröffentlichen. Achte dabei auf eine richtige, lückenlose und chronologische Angabe der Daten. Du solltest auf komplizierte und unklare Berufsbezeichnung verzichten – erstelle den Lebenslauf so, dass er einfach verständlich ist.
  3. Des Weiteren kannst Du Deine Erfolge hervorheben. Diese kannst Du entweder unter dem Punkt „Referenzen & Auszeichnungen“ oder unterhalb der Registerkarte „Über mich“ publizieren. Bei der ersten Variante kannst Du bspw. Grafiken oder Zeugnisse hochladen, die zweite Variante bietet Dir eine freie Gestaltungsmöglichkeit.


Tipps und Tricks zur Verwendung von XING:

  • Unter dem Punkt „Startseite anpassen“ kannst Du die angezeigten Inhalte bearbeiten – lasse Dir die Geburtstage Deiner Kontakte anzeigen. Es kann einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, wenn Du Deinen Businesskontakten persönlich gratulierst.
  • Die Kartenansicht verrät Dir, welche Deiner Kontakte sich in unmittelbare Nähe befinden. Durch diese Funktion kann man spontane Treffen vereinbaren und Beziehungen aufrechterhalten.
  • Verwende in Deinem Profil ein möglichst aktuelles und Deiner Fachrichtung entsprechendes, angemessenes Profilbild.
  • XING bietet eine Gruppenfunktion an. Nutze diese Gruppen zur Jobsuche, indem Du Gruppen wie bspw. „offene Stellenangebote“ oder „Jobangebote“ beitrittst.
  • Verwende für Dein XING-Profil eine E-Mail-Adresse, welche Du regelmäßig abrufst oder (besser noch) mit Deinem Smartphone synchronisiert hast. Dann kannst Du sofort reagieren, wenn Du von einem Unternehmen ein Jobangebot erhälst.
  • Halte Dein Profil immer aktuell und vollständig. Achte darauf, dass alle Referenzen und (für den Beruf relevanten) Interessen auf Deinem XING-Profil dargestellt werden. Oftmals haben die Unternehmen klare Vorstellungen in Bezug auf die geforderten Qualitäten der potentiellen Arbeitnehmer. Je mehr Aspekte Du also angegeben hast, desto wahrscheinlicher ist die erfolgreiche Anstellung.

Tipp: Halte Dein Profil so aktuell wie möglich und präzisiere Deine Angaben. Desto konkreter Du Deine Qualifikationen und Dein Know-how beschreibst, desto mehr hebst Du Dich von der Masse ab.