Projekte

2020-2021 Projekt "Digitalisierung"

Über eine hochschulinterne Forschungsförderung werden erste wichtige Teile des Archivbestandes digitalisiert, um die Grundlage für umfassendere Digitalisierungsmaßnahmen zu schaffen. Die Bestände des Müther-Archivs werden seit dem erfolgreichen Abschluss des BMBF-Projekts durch Erschließungsdaten in einer online zur Recherche zugänglichen Datenbank als digitalem Findmittel repräsentiert. Erste Digitalisate analoger Archivalien wurden bereits in die Datenbank eingebunden.

2017–2020 BMBF-Projekt

Projektförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms »Vernetzen – Erschließen – Forschen. Allianz für universitäre Sammlungen«. In Kooperation mit dem Baukunstarchiv der Akademie der Künste, Berlin, hat das Müther-Archiv den Nachlass erschlossen.

2016–2017 Denkmalprojekt der Wüstenrot Stiftung

»In Sassnitz soll mit der Kurmuschel eins der Wahrzeichen der Hafenstadt auf Rügen auf Vordermann gebracht werden. Dabei bekommt die Kommune Unterstützung. Die Wüstenrot Stiftung wird nach Angaben ihres Geschäftsführers, Philip Kurz, die Sanierung des vom Binzer Schalen-Baumeister Ulrich Müther (1934–2007) errichteten und 1988 eingeweihten Bauwerkes auf dem Kurplatz übernehmen.

An dem Architekturensemble, das Ende 2014 unter Denkmalschutz gestellt wurde, hat der Zahn der Zeit genagt. An der Schalenkonstruktion in Form einer Muschel blättert die Farbe, aus der sich links und rechts anschließenden Pergola sind bereits Teile herausgebrochen. Bauphysiker, Restauratoren und Denkmalexperten der in Ludwigsburg ansässigen Stiftung haben die Kurmuschel schon unter die Lupe genommen und die Untersuchungsergebnisse in einer fast 100 Seiten starken Machbarkeitsstudie niedergeschrieben. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten an der Kurmuschel schätzt die Stiftung auf rund 300 000 Euro. Mit den Bauarbeiten soll erst nach der Saison im Herbst begonnen werden.

Die Kommune will sich anschließend um die Sanierung der Pergola und des Kurplatzes kümmern. Dafür habe die Stadt bereits Geld aus dem Förderprogramm der Altstadt-Sanierung eingeplant, sagt Bauamtsleiterin Claudia Klemens.

Die Wüstenrot Stiftung hat ein eigenes Denkmalprogramm aufgelegt. Im Fokus steht dabei die Baukultur der Nachkriegszeit. Projekte wie die Sanierung der Kurmuschel in Sassnitz werden mit Geld aus der Gewinnausschüttung im Aktiengeschäft finanziert. Die Stiftung hält 66 Prozent der Aktien der Wüstenrot-Bausparkasse, der ersten, die in Deutschland gegründet wurde.«

Udo Burwitz, Ostseezeitung

2015 Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Gaststättenpavillon im Bürgergarten in Templin, 1967 nach Plänen von Ulrich Müther errichtet

Kooperationen und weitere Aktivitäten

Kolloquium zur Gründung eines Baukunstarchivs MV

In einem Kolloquium an der Hochschule Wismar haben sich am 26.02.2019 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Archive, der Architektenkammer und der Ingenieurkammer des Landes, des Bundes Deutscher Architekten, des Bundes Deutscher Baumeister, der Stadt Wismar und der Hochschule über die Gründung und die inhaltliche Ausrichtung eines künftigen Baukunstarchivs verständigt. Ziel ist es, wichtige Dokumente zur Architekturgeschichte, die andernfalls vermutlich verloren gehen würden, zu sichern, um sie der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Vortrag »Ulrich Müther und die Architekturmoderne in der DDR«

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, sprach Dr. Andreas Schätzke, wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt, auf Einladung des Kunstvereins Stralsund um 18.00 Uhr über das Thema »Ulrich Müther und die Architekturmoderne in der DDR«.

Auszeichnung für den »Teepott«

Die Bundesingenieurkammer zeichnete am 18. Oktober 2018 das Restaurant »Teepott« von Erich Kaufmann, Hans Fleischhauer, Carl-Heinz Pastor und Ulrich Müther in Rostock-Warnemünde (erbaut 1968) als 23. Bauwerk mit dem Titel »Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland« aus.

Themenwoche »Ulrich Müther« in Binz auf Rügen

Vom 17.-21. September 2018 wurde im Rahmen der Themenwoche "Ulrich Müther" in Binz auf Rügen eine Sonderausstellung im Haus des Gastes gezeigt.

5. Aktionstag »Die Alte Mensa« in Wismar

Am Samstag, den 8. September 2018, führte die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern (Kammergruppe Nordwestmecklenburg) einen Aktionstag in der »Alten Mensa« der Hochschule Wismar durch. Die Mensa ist ein Schalenbau von Ulrich Müther in Zusammenarbeit mit den Architekten Arno Claus Martin und Siegfried Fischer.

Werkstattgespräch zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR

Im Rahmen des 15. Werkstattgesprächs zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner am 18. und 19. Januar 2018 sprachen Prof. Matthias Ludwig, Leiter des Müther-Archivs, und Dr. Andreas Schätzke, wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt, über das Thema »Komplexe Kooperationen. Zur Rolle Ulrich Müthers im Bauwesen der DDR«.

Architektur – Müther erleben

Am Donnerstag, den 17. September 2015, boten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern unter dem Titel »Auf den Spuren des DDR-Architekten Ulrich Müther« in der Reihe »Unerhörte Orte« ein Programm mit Vortrag von Prof. Matthias Ludwig, Leiter des Müther-Archivs, eine Architekturführung mit Dr. Erik Maroko per Bus und Konzert mit Carolina Eyck im Müther-Rettungsturm am Strand von Binz auf Rügen an.

Ulrich Müther – In Beton gegossen

26. Februar bis 6. April 2014 Ausstellung in der Architekturgalerie Am Weißenhof in Stuttgart.

Ulrich Müther – Schalenkonstruktionen

5. März bis 11. April 2009 Ausstellung im Architekturforum Zürich.

Ulrich Müther – Hypar

April und Mai 2007 Ausstellung im Kunstverein Rügen in Putbus.