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SeitentitelGraduate School
Datum03.08.2015 - 02:21h
URLhttp://www.hs-wismar.de/was/forschung/promotion/graduate-school/

Graduate School

Zeitraum Zielvereinbarung 2011-2015

Zur Gewinnung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde in den Zielvereinbarungen 2011-2015 erstmals das Ziel formuliert, eine Graduate School/Academy an der Hochschule Wismar zu etablieren. „Hier sollen insbesondere die Promovenden gefördert werden, die sich in einem kooperativen Promotionsverfahren mit einer Partnerhochschule befinden. Um die Rahmenbedingungen für eine kooperative Promotion leistungsstarker Studierender zu verbessern, wird die Hochschule Wismar diesbezügliche Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen im ln- und Ausland weiter ausbauen. Die wissenschaftliche Qualifizierung von Absolventen durch kooperative Promotionsverfahren ist der Hochschule Wismar ein wichtiges strategisches Anliegen. Daher soll die Zahl der sich gegenwärtig in kooperativen Promotionsverfahren befindlichen rund 20 Promovenden nach Möglichkeit noch gesteigert werden.“ Über die Aktivitäten im ersten Zielvereinbarungszeitraum wird in dieser Broschüre berichtet.
Seit 1.4.2011 wurde diese Aufgabe mit einer halben Personalstelle mit Leben gefüllt und mit Gründung der Graduate School den Doktorand_innen erstmals an der Hochschule Wismar eine fachübergreifende Dacheinrichtung angeboten. Die Einrichtung wurde durch Senatsbeschluss am 15. Dezember 2011 legitimiert und auf Dauer eingerichtet.

Aufgaben der Graduate School

Die Graduate School ist direkt der Prorektorin für Forschung unterstellt und Teil des Teams Forschung und Innovation. Die Graduate School ist verantwortlich für die Vernetzung innerhalb der Hochschule, für die fachübergreifende Graduiertenausbildung, für die Beratung von Interessierten an einer Promotion und für die Vernetzung außerhalb der Hochschule.

Die Graduate School ist eine zentrale Serviceeinrichtung die unmittelbar an das Wissenschaftsmanagement angebunden und ist künftig eine wichtige Schnittstelle zur wissenschaftlichen Personalentwicklung. Inzwischen gibt es regelmäßig Ausschreibungen von Promotionsstipendien, eine steigende Anzahl von Stipendiat_innen, eine verstärkte Wahrnehmung von innen und außen, eine laufende Erfassung von aktiven Doktorand_innen und von erfolgreichen Promotionen. Für die Doktorand_innen ist der fachübergreifende Austausch und das Angebot von qualifizierenden Themen motivierend und führt u.a. auch dazu, dass die Wahrnehmung der Rolle der Hochschule Wismar als betreuende Einrichtung steigt. Das führt dazu, dass die Hochschule ganz selbstverständlich auch bei Vorträgen und Veröffentlichungen der Zwischenergebnisse und auch bei den Verteidigungen an den Universitäten mitgenannt wird, die wissenschaftliche Reputation der Hochschule wird gestärkt.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Sonderausgabe des Forschungsberichtes 2015 S. 8-22

Der Akademische Nachwuchs im Hochschulentwicklungsplan 2016-2020

Im Hochschulentwicklungsplan, kurz HEP, der Hochschule Wismar 2016-2020 heißt es zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung: „Die Hochschule Wismar wird im Planungszeitraum ihre Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses intensivieren. Dazu gehört zum einen der Ausbau der Graduate School zur Förderung von kooperativen Promotionen, der fachlichen Beratung und Steuerung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und zur Unterstützung der wissenschaftlichen Betreuung. Die personelle Ausstattung ist sicher zu stellen. Weiterhin wird die Hochschule Wismar ihre Anstrengungen vergrößern, die Anzahl der Promotionen von ihren Absolventinnen und Absolventen zu erhöhen. Ein eigenständiges Promotionsrecht wird für Bereiche gefordert, in denen die Fachhochschulen Alleinstellungsmerkmale im Bundesland besitzen, etwa betreffend den Bereich Seefahrt, oder in denen regionale Kooperationspartner Kapazitäten verlieren, etwa in den Bereichen Bauingenieurwesen und Architektur.“ Qualifizierte fachliche Beratung bedarf der Nutzung von vorhandenen Erfahrungen und Kontinuität. Die Sicherung und Weiterentwicklung der Graduate School als zentrale Einrichtung ist eindeutig Wille der Hochschule Wismar. Der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft präferieren zentrale Graduierteneinrichtungen. Ohne zentrale Graduierteneinrichtungen kann für die Hochschule Wismar auf Dauer ein Nachteil im Wettbewerb um Drittmittel entstehen.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Sonderausgabe des Forschungsberichtes 2015 S. 8-22


Ziele der Doktorandenausbildung

  • Die Doktorandenausbildung in Kooperation mit Hochschulen oder Universitäten soll auf höchstem wissenschaftlichem Niveau gesichert und strukturiert werden.
  • Innerhalb der Doktorandenausbildung sollen wissenschaftsorientierte Angebote die  fachlich und methodisch kooperative Promotionen begleiten.
  • Durch verbesserte Betreuung und intensiven wissenschaftlichen Austausch soll die Einhaltung der zeitlichen Zielsetzungen der Doktoranden gesichert werden.

Ansprechpartnerin

Dr. Antje Bernier
Leiterin der Graduate School