Zwei weitere „Ukraine-Stipendien“

Die beiden Studierenden stehen vor einem offenen Fenster und halten ihre Urkunden in den Händen. Im Hintergrund ist Haus 19 zu sehen, in dem sie studieren.
Inesa Pigulechko und Ostap Roienko präsentieren ihre Stipendienurkunden auf dem Wismarer Campus.
Quelle. Hochschule Wismar/kb

Die beiden aus der Ukraine Geflüchteten studieren an unserer Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Da sie in ihrem Heimatland einen Bachelor-Abschluss erworben hatten und sehr gut Deutsch sprechen, konnten sie sich in einen Masterstudiengang einschreiben. Inesa Pigulechko hatte nach ihrer Flucht aus Lwiw zunächst einen durch den Garantiefonds Hochschule finanzierten Sprachkurs in Hamburg besucht und kann Sprachkenntnisse auf Niveau C1 vorweisen Derzeit steckt sie mitten in der Prüfungsvorbereitung im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik. Sie ist glücklich, dass sie sich dank der finanziellen Unterstützung nun voll auf das Studium konzentrieren kann. Inesa Pigulechko und Ostap Roienko nehmen gern das Spezialangebot unseres International Office an und an Exkursionen sowie kulturellen Veranstaltungen teil. So können die jungen Ukrainer über die fachspezifischen Begriffe hinaus die deutsche Sprache anwenden und sich mit weiteren Teilnehmenden vernetzen. Ostap Roienko ist ebenso hochmotiviert wie seine ukrainische Kommilitonin und besucht neben dem Betriebswirtschaftsstudium den semesterbegleitenden Sprachkurs Deutsch. Auch der aus Butscha stammende junge Mann erhält bis einschließlich des Sommersemesters 2024 ein personengebundenes Stipendium in Höhe von 931 Euro monatlich.

Den Rahmen für das Hochschulprojekt „Support Ukraine“ bildet das Programm „Zukunft Ukraine – Stipendienprogramm für Geflüchtete aus der Ukraine an deutschen Hochschulen“. Dieses wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) gefördert.

 

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