Das Konzept zur Organisation der Beratungs- und Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Forschung und Innovation der Hochschule Wismar, kurz Forschungsorganisationskonzept 2012, stellt einen Handlungsrahmen und ein Teilkonzept für eine einheitliche Hochschulstrategie in den nächsten Jahren dar.
Das Forschungskonzept 2012
- dient als Orientierung für ein strukturiertes, planvolles und zielorientiertes Vorgehen zur Förderung von Forschung und Innovation der Hochschule,
- beschreibt den Ist-Stand der Organisation der Forschungsdienstleistungen per 31.12.2011,
- zeigt die Entwicklungsperspektiven im Zeitraum der Zielvereinbarungen bis 2015 auf,
- beschreibt die daraus abgeleitete Aufgabenteilung und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten,
- und gibt Ausdruck über den Zeitraum 2015 hinaus.
Ergänzend zum Forschungsorganisationskonzept wird das Verwaltungshandbuch für die betreffenden Bereiche fortgeschrieben und ein "Leitfaden Forschung und Innovation" für Mitglieder der Hochschule erarbeitet.
Der Wandel der Hochschule im Rahmen des "Bologna Prozesses" und die weitreichenden globalen Strukturveränderungen der Forschungslandschaft Europa haben zu einer Zunahme von Forschungsaktivitäten in der Hochschule Wismar geführt. Die Grundfinanzierung von Forschung und Innovation an Fachhochschulen erfolgt überwiegend über projektbezogene Drittmitteleinnahmen, wegen des fehlenden Mittelbaus und der anteilig hohen Lehrbelastung ihrer Wissenschaftler. Zur erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln ist daher in der Hochschule eine größere personelle Unterstützung der Wissenschaftler bei der Beratung und Verwaltung ihrer Projekte erforderlich, als an den Universitäten, die über eine bessere staatliche Grundfinanzierung ihrer Forschungsaktivitäten verfügen.