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Process Automation (Master)

Das Masterstudium setzt nach dem Bachelorstudium bzw. nach praktischer Erfahrung in der Arbeitswelt mit einer entsprechenden Ingenieurtätigkeit ein und soll zu einer Spezialisierung im Studiengang Process Automation führen. 

Der Masterstudiengang Process Automation baut konsekutiv auf dem breit angelegten Bachelorstudiengang Electrical Engineering auf. Durch das Masterstudium sollen die Kenntnisse in den Grundlagenfächern vertieft und weiterführende theoretische und praxisrelevante Kenntnisse in Spezialgebieten vermittelt werden.
Die Absolventen sollen

  • über ein breit angelegtes wissenschaftlich fundiertes Grundwissen und die für den Übergang in die Berufspraxis die notwendigen Fachkenntnisse verfügen,
  • Fähigkeiten zum analytischen, vernetzten Denken und methodischen eigenverantwortlichen Handeln besitzen,
  • in der Lage sein, mit Fachkollegen zu kooperieren, im kritischen Diskurs nach Lösungen zu suchen, im Team zu arbeiten und ihre Arbeit überzeugend zu vertreten.

Die Studieninhalte entsprechen dem jeweiligen Stand der Technik und Wissenschaft. Sie basieren auf dem Prinzip der Einheit von Lehre und Forschung.
Das Studium gliedert sich in zwei reine Theoriesemester und ein Semester zur Anfertigung der Master-Thesis. Mit dem erfolgreichen Abschluss in diesem akkreditierten Masterstudiengang besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Promotion.

Abschluss: akademischer Grad “Master of Engineering“, abgekürzt “M. Eng.“

Regelstudienzeit: drei Semester

Beginn: Winter- und Sommersemester

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen:

  • Erster berufsqualifizierende Studienabschluss „Bachelor“ mit einer Gesamtnote von 2,5 oder besser

oder

  • „Dipl.-Ing.“ bzw. „Dipl.-Ing. (FH)“ in einem Studiengang Elektotechnik oder in einem verwandten Studiengang einer nationalen oder internationalen Hochschule.
    Im Zweifelsfalle entscheidet der Prüfungsausschuss.

Besondere Zulassungsvoraussetzungen: keine


Studieninhalte:
Das Masterstudium ist zwar praxisorientiert doch theoretisch deutlich anspruchsvoller als das Bachelorstudium.
Durch das Masterstudium werden theoretisches Wissen und praktische Befähigungen in den Grundlagenfächern sowie analytisches Denken vermittelt. Die Studierenden werden zu methodischem und eigenverantwortlichem Handeln befähigt.


Das Lehrangebot in den Masterstudiengängen umfasst die bei den Studienplänen zu findenden Pflicht- und Wahlpflichtmodule, die im zugehörigen Studienplan verankert sind. Pro Theoriesemester sind jeweils fünf Pflichtmodule und ein Wahlpflichtmodul zu belegen. Die Wahlpflichtmodule können aus einem Spektrum von sechs Modulen ausgewählt werden. Somit können die Studierenden die Inhalte ihres Studiums selbst mitgestalten.


Zu den Pflichtmodulen gehören Automation Systems II, Antriebssysteme, Mikroprozessortechnik II, Computational Engineering, Control System II, Robotics, Building Automation, Mikrosystemtechnik II,  Qualitäts- und Projektmanagement sowie Sensor Systems.

Wahlpflichtmodule sind Felder und dynamische Strukturen, Network Programming, Funktionaltransformationen, Schaltkreisentwurf, Communication Systems sowie Distributed and Parallel Systems.

Den Modulen sind jeweils Credits (5 CR) zugeordnet. Diese Kreditpunkte sind ein Maß für den zeitlichen Aufwand (1 CR entspricht ca. 1 Stunde Gesamtaufwand  mit Präsenzveranstaltungen und Selbststudium pro Woche und Semester). Dieses europäische Kredit-Punktesystem eröffnet die Möglichkeit, Leistungen aus anderen deutschen oder ausländischen Hochschulen quantitativ angerechnet zu bekommen. Ein erfolgreiches Master-Studium umfasst 90 CR. Auf das Semester entfallen also ca. 30 CR.

Thesis-Semester: Die zu verteidigende schriftliche Abschlussarbeit (Master-Thesis) ist der Höhepunkt des Studiums. Die Bearbeitungszeit der Master-Thesis erfolgt im gesamten 3. Semester.

Einsatzmöglichkeiten: Schwerpunktaufgaben der Absolventen je nach gewählten Schwerpunkten sind

  • Forschung
  • Entwicklung und Konstruktion
  • Projektleitung
  • Qualitätssicherung

Einsatzfelder:

  • Betriebliche Forschungs- und Entwicklungsabteilungen 
  • Leitende Positionen in Unternehmen der Elektrotechnik bzw. Elektronik
  • Forschungseinrichtungen
  • Hochschulen
  • Automatisierungsunternehmen
  • Öffentlicher Dienst
  • Selbständigkeit (z.B. Ingenieurbüro)


Link zum Bereich Elektrotechnik und Informatik

 



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Letzte Änderung: 12.02.2009   - Manfred Krüger
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