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Multimediale Technologien haben sich bereits mit rasanter Geschwindigkeit in alle Bereiche des täglichen Lebens gedrängt. Die Multimediatechnik ist eine junge Ingenieurwissenschaft, deren Besonderheit die Schnittstelle zu den Sinnesorganen des Menschen ausmacht. Es geht um die Erzeugung, Verarbeitung, Speicherung, Übertragung und Darstellung multimedialer Inhalte über verschiedene Medien wie z.B. Inter- und Intranet, Druckerzeugnisse, Fotos, Video- oder Audiosysteme).
Im Bachelor-Studiengang Multimediatechnik werden die Studierenden zur Beherrschung und Integration moderner Methoden und Verfahren der Multimediatechnik beträgt.
Der Bachelor-Abschluss ermöglicht sowohl den direkten Berufseinstieg als auch eine konsekutive Fortsetzung der Ausbildung zum Master of Engineering (Master-Studium).
Abschluss: Bachelor of Engineering (B. Eng.) Regelstudienzeit: sieben Semester Beginn: Wintersemester Akkreditierung: am 24.06.2005 durch die ASIIN akkreditiert.
Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen : - Allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife
oder - erfolgreiche Prüfung in einer für das beabsichtigte Studium geeigneten Fachrichtung als Abschluss einer Fortbildung zum Meister oder zur Meisterin nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung in der jeweils gülltigen Fassung
oder - Nachweis einer anderen Vorbildung, die im Land Mecklenburg-Vorpommern als gleichwertig anerkannt ist
oder - Bestehen einer Zugangsprüfung nach mindestens fünfjähriger beruflicher Tätigkeit oder nach abgeschlossener Berufsausbildung und anschließender mindestens dreijähriger beruflicher Tätigkeit (Bewerber ohne Hochschul- bzw. Fachhochschulreife)
Besondere Zulassungsvoraussetzungen: keine
Pilotprojekt Notebook-Universität: Der Studiengang Multimediatechnik nimmt seit dem Wintersesester 2006/2007 am Pilotprojet Notebook-Universitätt der Hochschule Wismar teil. Studienanfängern wird deshalb ein eigenes Notebook dringend empfohlen. Nähere Einzelheiten erfahren Sie über Ihren Studienfachberater.
Studium: Das Bachelor-Studium ist praxisorientiert und kompakt. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, wobei ein Praxissemester enthalten ist. Die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) ist Bestandteil des letzten Vorlesungssemesters.
Durch das Bachelor-Studium werden theoretisches Wissen und praktische Befähigungen in den Grundlagenfächern sowie analytisches Denken vermittelt. Die Studierenden werden zu methodischem und eigenverantwortlichem Handeln befähigt.
Das Studium ist modular aufgebaut. Pro Theoriesemester werden vier bis sechs Module angeboten, die im zugehörigen Studienplan verankert sind. Es gibt insgesamt 28 Pflichtmodule und 9 Wahlpflichtmodule, aus denen drei Module auszuwählen sind.
Beispiele für Pflichtmodule sind Mathematik, Grundlagen theoretischer Informatik, Programmierung, Grundlagen Elektronik, Digitaltechnik, Betriebssysteme, Algorithmen und Datenstrukturen, Fachenglisch, Automatisierungstechnik, Kommunikationstechnik, Sensorik, Computergrafik, Datenbanken/Informationssysteme u.v.m.
Beispiele für Wahlpflichtmodule sind Physik, Grafische Oberflächen, /Webdesign, Messtechnik, Nachrichtenübertragung, Diskrete Signalverarbeitung, EMV und Qualitätssicherung u.s.w.
Den Modulen sind jeweils Credits (5, 6, 10, 12 oder 30 CR) zugeordnet. Credits sind ein Maß für den zeitlichen Aufwand (1 CR entspricht ca. 1 Stunde pro Woche und Semester). Dieses europäische Kredit-Punktesystem eröffnet die Möglichkeit, Leistungen aus anderen deutschen oder ausländischen Hochschulen angerechnet zu bekommen. Ein erfolgreiches Bachelor-Studium umfasst 210 CR. Auf das Semester entfallen also ca. 30 CR.
Während in den ersten Semestern eher mathematische und technische Grundlagen, Programmieren und Fremdsprachen Schwerpunkte setzen, gewinnen in den letzten Semestern Datenbanken, Präsentationen, Sicherheitsfragen und nicht zuletzt die Bachelor-Thesis an Bedeutung.
Praxissemester: 6. Semester 20 Wochen werden außerhalb der Hochschule in einem Praxisbetrieb absolviert.
Thesissemester: 7. Semester Für die Bachelor-Thesis (Abschlussarbeit) stehen 12 Wochen zur Verfügung.
Einsatzmöglichkeiten: Schwerpunktaufgaben der Absolventen - Die Installation, Pflege und Wartung multimedialer Systeme
- Integration multimedialer Dienste in bestehende Systeme wie z.B. Qualitätssicherung, Ausarbeitung und Umsetzung von Präsentationen für Unternehmen
- Konzeption, Realisierung und Administration innerbetrieblicher Datenbanken
- Verwaltung und Visualisierung von Daten
- Support für Endanwender
Das Einsatzfeld: - Software-Unternehmen
- Telekommunikation
- Dienstleitungen im Multimediabereich
- Werbung
- Handel
- Reiseveranstalter
- Industrie
- Aus- und Weiterbildung
- Öffentlicher Dienst
- Bereiche der Medizintechnik.
Link zum Bereich Elektrotechnik und Informatik
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